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Knowledge Exchange

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat als vierter Partner ein internationales Abkommen zum Netzwerk "Knowledge Exchange" unterzeichnet. Diese gemeinsame Initiative mit nationalen Fördereinrichtungen aus Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark dient dem Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) für Forschung und Lehre. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Entwicklung gemeinsamer Strategien und die Vereinbarung einheitlicher oder kompatibler technischer Lösungen. Sie sollen dafür sorgen, dass Wissenschaftler und Studierende mit nutzerfreundlichen Systemen über nationale Grenzen hinaus Zugang zu allen wissenschaftlich relevanten Informationen erhalten.

Aktivitäten und Publikationen

Das Kompetenznetzwerk „Knowledge Exchange“, eine gemeinsame Initiative der DFG, der Denmark’s Electronic Research Library (DEFF), der SURFfoundation in den Niederlanden und dem Joint Information Systems Committee (JISC) in Großbritannien, setzt sich unter anderem für den Auf- und Ausbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten ein. Im Rahmen des „Knowledge Exchange“-Workshops „Research Data Management – Activities and Challenges“ am 14. und 15. November 2011 im Wissenschaftszentrum in Bonn wurde das Papier „A Surfboard for ‚Riding the Wave‘“ vorgestellt und diskutiert.

Das Papier ist eine Reaktion auf den im Oktober 2010 von der High Level Expert Group on Scientific Data erstellten Bericht „Riding the Wave: How Europe can gain from the rising tide of scientific data“ und enthält eine konkrete Analyse der Aktivitäten und Herausforderungen im Bereich Forschungsdatenmanagement in den vier Partnerländern von „Knowledge Exchange“. „A Surfboard for ‚Riding the Wave‘“ schlägt ein konkretes Aktionsprogramm für die vier Partnerorganisationen und weitere Akteure auf europäischer Ebene vor. Rechtliche Fragestellungen klammert „A Surfboard for ‚Riding the Wave‘“ bewusst aus, da „Knowledge Exchange“ im September dieses Jahres einen detaillierten Bericht zum rechtlichen Status von Forschungsdaten in den vier Partnerländern vorgelegt hatte. „Knowledge Exchange“ diskutierte den Bericht wurde im September bereits mit Expertinnen und Experten aus den vier Partnerländern sowie Mitgliedern der Europäischen Kommission in Brüssel.


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