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Informationen zur Ausschreibung „Digitalisierung historischer Zeitungen des deutschen Sprachgebiets“

Ziel der Ausschreibung ist die abgestimmte und maßgebliche Erhöhung der Anzahl digitalisierter Zeitungen und der zentrale Nachweis für die Forschung. Dabei soll ein repräsentativer Querschnitt der Zeitungsüberlieferung in Deutschland erreicht werden, welcher der historisch gegebenen Diversität Rechnung trägt.

Um den diversen Wissenschaftsdisziplinen forschungsrelevante Bestände bereitzustellen, der bereits vorhandenen Nachfrage in der Forschung zu begegnen und einen vergleichsweise schnellen und kostengünstigen Einstieg in eine großflächige und strukturierte Digitalisierung zu gestalten, kommen sowohl originale Zeitungsbestände als auch mikroverfilmte Zeitungen als Digitalisierungsvorlagen in Frage. Dabei sind bei der Auswahl sowohl die überregionale Bedeutung für die Forschung als auch die Qualität und Vollständigkeit der Vorlage essentiell und bei den Digitalisierungsvorhaben zu berücksichtigen.

Förderfähig ist eine Digitalisierung mit Volltextgenerierung (Optical Character Recognition, OCR). Nur in begründeten Ausnahmefällen können Digitalisierungsvorhaben ohne Volltexterkennung gefördert werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nur die Digitalisierung bereits in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) nachgewiesener und erschlossener Bestände gefördert werden kann.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, bis zum 16. Juli 2018 eine Absichtserklärung einzureichen.

Förderanträge können bis zum 16. Oktober 2018 eingereicht werden. Es ist geplant, eine Ausschreibung zur Digitalisierung historischer Zeitungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse zur Volltexterkennung zu wiederholen.

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