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Informationen zum Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“

Das Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft" leistet einen Beitrag dazu, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen in Deutschland unabhängig vom Standort ihrer Tätigkeit einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen zu ermöglichen. Als bundesweites System ergänzen die DFG-geförderten Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen für den Spitzenbedarf.

Um den unterschiedlichen fachlichen Interessen gerecht zu werden, werden die Fachinformationsdienste von einer Vielzahl leistungsstarker Bibliotheken und Forschungseinrichtungen getragen, denen für die jeweils betreuten Fächer oder regionalen Schwerpunkte eine besondere Bedeutung zukommt. Für den Zuschnitt der Fachinformationsdienste und die Verteilung der Zuständigkeiten auf die Bibliotheken gibt die DFG keine konkrete Ordnung in Form einer Fachsystematik vor, sondern die Bibliotheken etablieren selbst aufgrund eigener Erfahrungen und im Dialog mit der Wissenschaft eine nach fachlichen und regionalen Prinzipien ausgerichtete bedarfsgerechte und praktikable Verteilungsstruktur. Für große Teile der Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Medizin und die Wirtschaftswissenschaften wird das System durch die Zentralen Fachbibliotheken ergänzt.

Bei der Ausgestaltung der Fachinformationsdienste stehen die Interessen der Forschung in den jeweiligen Fächern im Mittelpunkt. Die Leistungen grenzen sich von den Grundaufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken ab und stellen einen Mehrwert gegenüber bestehenden Angeboten dar. Für die Wahrnehmung ihrer Aufgabe können die Bibliotheken, die einen Fachinformationsdienst verantworten, bei der DFG eine anteilige finanzielle Unterstützung beantragen.

Das Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft" ist eine Weiterentwicklung des DFG-geförderten Systems der Sondersammelgebiete, die durch dieses Förderangebot abgelöst wurden.

Während einer dreijährigen Übergangsphase 2013–2015 wendete sich das Förderprogramm in erster Linie an die Einrichtungen, die bisher mit Unterstützung der DFG für ein Sondersammelgebiet verantwortlich waren. Ab 2016 steht das Programm allen Bibliotheken offen, die sich für die Betreuung bisher nicht vertretener Fächer oder Regionen interessieren.

Die Antrags- und Förderbedingungen sind dem Merkblatt 12.10 und den dort zitierten zusätzlichen Programmdokumenten zu entnehmen. Anträge können jährlich zum 15. Mai eingereicht werden. Um die Begutachtung der Anträge frühzeitig vorbereiten zu können, wird zusätzlich darum gebeten, zwei Monate vor der Einreichungsfrist – zum 15. März – schriftlich oder per E-Mail eine unverbindliche Absichtserklärung einzureichen. Aus der Absichtserklärung sollte hervorgehen, welche inhaltliche Ausrichtung der geplante Fachinformationsdienst haben soll, welche Absprachen mit anderen Fachinformationsdiensten getroffen werden und welche Kooperationspartner ggf. beteiligt sein werden.

Merkblätter und Programmdokumente:

Zusatzinformationen

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