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Informationen zum Förderprogramm „Erschließung und Digitalisierung“

Das Förderprogramm richtet sich vor allem an wissenschaftliche Bibliotheken und Archive sowie Bibliotheken und Archive wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen in Deutschland. Ziel der Förderung ist die Erschließung und/oder Digitalisierung herausragender und für die Forschung überregional bedeutender Bestände.


Weitere Informationen

Anträge zur Retrokonversion archivischer Findmittel können ab September 2013 ohne Einhaltung von Fristen direkt bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht werden. Es gelten dabei die Rahmenbedingungen des Förderprogramms Erschließung und Digitalisierung sowie die Formulare zur Antragstellung im Bereich „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“.

Da für einige Materialgattungen aktuell DFG-geförderte Pilotprojekte zur Erarbeitung methodischer, technischer und organisatorischer Rahmenbedingungen für großflächige Digitalisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, sind diese Materialgattungen derzeit vom regulären Förderangebot ausgeschlossen. Nach Abschluss der Pilotphasen und Evaluierung der Ergebnisse ist vorgesehen, diese Materialgattungen in das allgemeine Förderangebot zu integrieren.

Bitte beachten Sie die gesonderten Informationen zu folgenden Materialgattungen:

Mittelalterliche Handschriften

Im Rahmen einer Pilotphase, die von den deutschen Handschriftenbearbeitungszentren initiiert wurde, wurden die methodischen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften erarbeitet. Der Abschlussbericht der Pilotphase wird von den zuständigen Gremien der DFG ausgewertet. Nach Vorliegen aller relevanter Informationen und der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen kann ein entsprechendes Förderangebot ausgestaltet werden. Bis dahin können weiterhin keine Anträge zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften entgegen genommen werden.

Hervorgebracht hat die Pilotphase bereits Handreichungen für die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben zu mittelalterlichen Handschriften.

Handreichungen zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften

Projekte, die sich auf die Katalogisierung mittelalterlicher Handschriften beziehen, können weiterhin beantragt werden. Hierbei wird neben den üblichen Förderbedingungen im Programm „Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung“ erwartet, dass die Katalogisate im Laufe des Projektes kontinuierlich in die Datenbank „Manuscripta Mediaevalia“ eingegeben werden.

Im deutschen Sprachraum erschienene Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16)

Da zu den im deutschen Sprachraum erschienenen Drucken des 16. Jahrhunderts (VD 16) über DFG-Fördermaßnahmen bereits eine signifikante Menge digitalisierter Drucke vorliegt, werden in diesem Zeitsegment keine weiteren Massendigitalisierungsmaßnahmen gefördert.

Sind Drucke des 16. Jahrhunderts Bestandteil einer herausragenden und für die Forschung überregional bedeutenden geschlossenen Sammlung, kann ihre Erschließung und/oder Digitalisierung in diesem Kontext mit gefördert werden.

Im deutschen Sprachraum erschienene Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17)

Auf der Basis der bereits vorhandenen hochwertigen Metadaten des VD 17 können großflächige Digitalisierungsmaßnahmen beantragt werden. Die konzeptionelle Grundlage für die koordinierte Digitalisierung von VD 17-Drucken stellt der unter der Federführung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erarbeitete „Masterplan zur Digitalisierung des VD 17“ (Dezember 2010) dar. Vertiefende Erschließungsmaßnahmen sind im Rahmen dieses Förderangebots nicht vorgesehen.

Im deutschen Sprachraum erschienene Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18)

Das VD 18 stellt die Fortführung der nationalbibliographischen Vorhaben „Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts“ (VD 16) und „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts“ (VD 17) dar, wobei die Besonderheit des VD 18 darin besteht, dass das nationalbibliographische Unternehmen die Säulen Katalogisierung und Digitalisierung integriert.

Zur großflächigen Erschließung und Digitalisierung von im deutschen Sprachraum erschienenen Drucken des 18. Jahrhunderts (VD 18) besteht im Rahmen von zeitlich befristeten Ausschreibungen die Möglichkeit zur Antragstellung.

Historische Zeitungen

Im Rahmen einer Pilotphase, die von einer Arbeitsgruppe wissenschaftlicher Bibliotheken initiiert wurde, wurden die methodischen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Digitalisierung historischer Zeitungen erarbeitet. Der Abschlussbericht der Pilotphase wird von den zuständigen Gremien der DFG ausgewertet. Nach Vorliegen aller relevanter Informationen und der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen kann ein entsprechendes Förderangebot ausgestaltet werden. Bis dahin können weiterhin keine Anträge zur Digitalisierung historischer Zeitungen entgegen genommen werden.

Archivalische Quellen

Im Rahmen einer Pilotphase, die von einer Arbeitsgruppe von Landes- und Kommunalarchiven initiiert wurde, wurden die methodischen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Digitalisierung archivalischer Quellen erarbeitet. Der Abschlussbericht der Pilotphase wird von den zuständigen Gremien der DFG ausgewertet. Nach Vorliegen aller relevanter Informationen und der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen kann ein entsprechendes Förderangebot ausgestaltet werden. Bis dahin können weiterhin keine Anträge zur Digitalisierung archivalischer Quellen entgegen genommen werden.

Hervorgebracht hat die Pilotphase bereits Handreichungen für die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben zu archivalischen Quellen.

Handreichungen zur Digitalisierung archivalischer Quellen

Weiterhin beantragbar sind Projekte zur Retrokonversion archivischer Findmittel sowie zur Erschließung von Archivgut.

Zusatzinformationen

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