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Exzellenzinitiative: 143 Anträge für Finale

Wettbewerb zwischen bereits geförderten und neuen Projekten / Entscheidungen im Juni 2012

Die zweite Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geht in ihr Finale. Die deutschen Universitäten haben nun ihre ausführlichen Bewerbungen für den Wettbewerb zwischen bereits geförderten und neuen Projekten eingereicht. Zum Stichtag 1. September gingen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn insgesamt 143 Anträge ein. 84 von ihnen kommen von Projekten, die bereits seit 2006 beziehungsweise 2007 in der ersten Phase der Exzellenzinitiative gefördert werden; 59 der 143 Anträge sind für Projekte eingegangen, die im März 2011 in der Vorrunde der zweiten Phase erfolgreich waren. Bezogen auf die drei Förderlinien der Exzellenzinitiative entfallen von den 143 Anträgen 63 Anträge auf die Graduiertenschulen (38 bereits geförderte Projekte / 25 neue Projekte), 64 Anträge auf die Exzellenzcluster (37 bereits geförderte / 27 neu) und 16 Anträge auf die Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung (neun bereits gefördert / sieben neu).

Insgesamt haben die antragsberechtigten Universitäten damit für 143 von 144 für den Wettbewerb qualifizierten Projekten Anträge eingereicht. Lediglich für eine bereits geförderte Graduiertenschule wurde keine weitere Förderung beantragt, da diese, wie von ihr zuvor bereits angekündigt, in ein Exzellenzcluster integriert wird.

Die 63 Anträge für Graduiertenschulen und die 64 Anträge für Exzellenzcluster wurden von November bis Ende Februar 2012 unter Federführung der DFG in 37 Panels von rund 480 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begutachtet. Die 16 Anträge für Zukunftskonzepte wurden unter Federführung des Wissenschaftsrates vor Ort von Gutachtergruppen evaluiert. Dafür wurden rund 200 Sachverständige rekrutiert. Gut 80 Prozent aller Gutachterinnen und Gutachter kamen aus dem Ausland und waren aus internationaler Perspektive mit dem deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem vertraut.

Auf der Grundlage der Begutachtungen wird dann im Juni 2012 über die Förderungen entschieden. Nach zunächst getrennten Beratungen in der Fachkommission der DFG und der Strategiekommission des Wissenschaftsrates sowie in der aus beiden gebildeten Gemeinsamen Kommission fallen die endgültigen Entscheidungen am 15. Juni im Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative, in dem neben der Gemeinsamen Kommission auch die für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder vertreten sind. Die Förderung der bewilligten Projekte beginnt im November 2012 und läuft über fünf Jahre; für sie stehen insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Euro bereit, die zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent von den jeweiligen Sitzländern der geförderten Projekte getragen werden.

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© 2010-12 DFG Aktualisierungsdatum: 28.03.2012Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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