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Information für die Wissenschaft Nr. 31 | 8. Juni 2018
1. Philosophisches Symposium der DFG zum Thema „Potentialität"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt im Rahmen einer neu aufgelegten Reihe „Philosophische Symposien“ zur Einreichung von Abstracts für das 1. Philosophische Symposium zum Thema „Potentialität“ ein, das vom 18. bis 22. März 2019 in der Villa Vigoni am Comer See stattfinden wird.

Ziel der Philosophischen Symposien ist es, innerhalb der deutschsprachigen Philosophie modell- und beispielhaft philosophische Diskussionen zu ermöglichen, die im universitären Alltagsbetrieb aufgrund der zunehmenden Spezialisierung der philosophischen Forschung selten oder nicht zustande kommen. Insbesondere in Reaktion auf die Fragmentierung des Fachs soll die Symposienreihe dafür sorgen, dass Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachgebiete und Methoden miteinander ins produktive philosophische Gespräch kommen können. Es gilt, erstarrte Argumentstrukturen und gegebenenfalls auch stagnierende Debatten zu identifizieren, um im gemeinsamen Austausch und über die jeweils verschiedenen philosophischen Zugänge Synergien für die weitere Diskussion zu erzeugen.

Mit dem Fokus auf ein von verschiedenen Schulen und Denkrichtungen geteiltes Thema verbindet sich die Hoffnung, die jeweiligen Horizonte etwas zu öffnen und zu einer produktiven, synthetischen Arbeit anzuregen. Darüber hinaus soll während des Symposiums auch Raum gegeben werden für die explizite fachpolitische Reflexion der Philosophie auf ihre Arbeits- und Kommunikationsweisen, auf ihre institutionellen Rahmenbedingungen sowie auf ihre künftige Rolle in der und für die Gesellschaft.

Das 1. Philosophische Symposium widmet sich dem Thema „Potentialität“. Es gehört zu den grundlegenden Themen der Philosophie und erstreckt sich quer über alle Teilgebiete, Epochen und Schulen. Daher scheint uns das Thema besonders gut geeignet zu sein, ins Zentrum eines DFG-Symposiums gestellt zu werden, und zwar in allen seinen Facetten: von der Antike bis heute, von der angewandten Ethik bis zur Metaphysik, von der Phänomenologie bis zur Modallogik. Das Thema „Potentialität“ soll so in möglichst vielen seiner Facetten und philosophischen Verwendungen ausgeleuchtet werden: als Möglichkeit, Fähigkeit, Vorstellbarkeit; in seinem Bezug auf menschliche Handlung, menschliches Wahrnehmen und Erkennen, Endlichkeit, Existenz, Essenz, Wahrscheinlichkeit, Naturgesetze, philosophische Gedankenexperimente und verschiedenes mehr. Beiträge sollen aus allen Teilbereichen der Philosophie kommen und werden auch mit Blick auf die zu erreichende thematische Diversität ausgewählt werden – systematisch und historisch, theoretisch und praktisch, analytisch und kontinental.

Die ausgewählten Beiträge sollen etwa vier bis sechs Wochen vor der Veranstaltung an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteilt und im Voraus gelesen werden. Um eine intensive Diskussion zu ermöglichen, wird die Zahl der Beteiligten auf maximal 25 Personen beschränkt sein, und von diesen wird erwartet, dass sie während des gesamten Symposiums präsent sind.

Als geladene Sprecherinnen und Diskutanten haben bereits zugesagt:

  • Dina Emundts (Berlin)
  • Nadja Germann (Freiburg)
  • Andreas Hüttemann (Köln)
  • Erasmus Mayr (Erlangen)
  • Katia Saporiti (Zürich)
  • Stephan Schmid (Hamburg)
  • Ralf Stoecker (Bielefeld)
  • Ursula Wolf (Mannheim)

Das Organisationsteam Prof. Dr. Christof Karl Rapp und Prof. Dr. Barbara Vetter laden Philosophinnen und Philosophen aller Ausrichtungen und Spezialisierungen zur Einreichung eines Abstracts ein. Abstracts sollten maximal 2000 Wörter lang sein und die wichtigsten Punkte des Vortrags sowie den Bezug zum Thema „Potentialität“ deutlich machen. Sie können bis 31. Juli 2018 per E-Mail an die Adresse Link auf E-Mailpotentialitaet@gmail.com eingereicht werden.

Weiterführende Informationen

Organisation:

Abstracts senden Sie bitte an:

Ansprechperson in der DFG-Geschäftsstelle:

Hinweis:

Diese "Ausschreibung - Information für die Wissenschaft" ist unter Externer Linkwww.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_31/
erreichbar. Bitte verwenden Sie ausschließlich diese URL, um das Dokument zu zitieren oder per Link einzubinden.

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