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Information für die Wissenschaft Nr. 8 | 22. März 2018
Digitalisierung historischer Zeitungen des deutschen Sprachgebiets

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erbittet Anträge zur Digitalisierung historischer Zeitungen des deutschen Sprachgebiets zur maßgeblichen Erhöhung der Anzahl digitalisierter Zeitungen. Für zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen sind Zeitungen eine bedeutende Informationsquelle mit vielen Anknüpfungspunkten für die Forschung. Der Zugang zu historischen Zeitungen ist derzeit jedoch eine große Herausforderung, da die Überlieferung auf eine Vielzahl von Einrichtungen unterschiedlichster Größen und Sparten mit je eigenen Profilen verteilt ist und auch die Benutzung der Originale nur eingeschränkt möglich ist (z. B. Fragilität der Zeitungen und Handhabung der Mikroformen sowie Großformate). Um dem nachgewiesenen Bedarf der Forschung zu begegnen, unterstützt die DFG eine systematische Digitalisierung historischer Zeitungen in Deutschland.

Ziel der Ausschreibung ist daher die abgestimmte und maßgebliche Erhöhung der Anzahl digitalisierter Zeitungen und der zentrale Nachweis für die Forschung. Dabei soll ein repräsentativer Querschnitt der Zeitungsüberlieferung in Deutschland erreicht werden, der der historisch gegebenen Diversität Rechnung trägt. Um den diversen Wissenschaftsdisziplinen forschungsrelevante Bestände bereitzustellen, der bereits vorhandenen Nachfrage in der Forschung zu begegnen und einen vergleichsweise schnellen und kostengünstigen Einstieg in eine großflächige und strukturierte Digitalisierung zu gestalten, kommen sowohl originale Zeitungsbestände als auch mikroverfilmte Zeitungen als Digitalisierungsvorlagen infrage. Die Qualität der Vorlage ist in diesem Kontext essenziell und bei den Digitalisierungsvorhaben zu berücksichtigen.

Förderfähig ist eine Digitalisierung mit Volltextgenerierung (Optical Character Recognition, OCR). Mit den Antragsunterlagen ist ein Sample des im Projekt zu bearbeitenden Bestands einzureichen, anhand dessen die zu erreichende OCR-Erkennungsquote aufgezeigt werden als auch eine Abschätzung der Projektkosten für die Volltextgenerierung erfolgen soll. Nur in begründeten Ausnahmefällen können Digitalisierungsvorhaben ohne Volltexterkennung gefördert werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nur die Digitalisierung bereits in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) nachgewiesener und erschlossener Bestände gefördert werden kann. Die Digitalisierungsabsicht muss in der ZDB eingetragen werden.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, bis zum 16. Juli 2018 eine Absichtserklärung einzureichen. Förderanträge können bis zum 16. Oktober 2018 eingereicht werden. Es ist geplant, eine Ausschreibung zur Digitalisierung historischer Zeitungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse zur Volltexterkennung zu wiederholen.

Weiterführende Informationen

Den vollständigen Ausschreibungstext mit den Rahmenbedingungen der Förderung finden Sie unter:

Ansprechpartnerinnen in der DFG-Geschäftsstelle:

Hinweis:

Diese "Ausschreibung - Information für die Wissenschaft" ist unter Interner Linkwww.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_08/ 
erreichbar. Bitte verwenden Sie ausschließlich diese URL, um das Dokument zu zitieren oder per Link einzubinden.