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Information für die Wissenschaft Nr. 72 | 20. Oktober 2017
Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

100 000 Euro für den Tierschutz in der Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt zum siebten Mal den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis aus. Ziel des Preises ist die Auszeichnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich besonders um die Förderung des Tierschutzes in Wissenschaft und Forschung verdient machen. Der Preis wird für wissenschaftliche Forschungsprojekte vergeben, die dazu beitragen, die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, deren Zahl zu reduzieren oder sie zu ersetzen (3-R-Konzept: Reduction, Refinement, Replacement). Für den Preis können sowohl abgeschlossene Projekte als auch vielversprechende laufende Arbeiten berücksichtigt werden.

Der Preis ist mit bis zu 100 000 Euro dotiert und soll für Vorhaben verwendet werden, die dem Tierschutz in der Forschung zugutekommen. Neben der Finanzierung von Forschungsvorhaben und Stipendien können die Mittel auch für ergänzende Maßnahmen verwendet werden, so für Aus- und Fortbildungen von tierexperimentell arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder für wissenschaftliche Veranstaltungen zur Förderung des Tierschutzgedankens in der Forschung. Der Preis wird auf Empfehlung einer unabhängigen Jury vergeben. Eine Aufteilung des Preises auf mehrere Preisträger bleibt vorbehalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Der Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Kriterien für die Preisvergabe sind die Qualität und Originalität der bisherigen oder der geplanten Forschungsarbeiten und deren Bedeutung für den Tierschutz in der Forschung.

Die Bewerbungsunterlagen sollen einen wissenschaftlichen Bericht über die Forschungsergebnisse und deren Bedeutung für den Tierschutz (max. 10 Seiten), einen tabellarischen Lebenslauf, eine Publikationsliste mit den wichtigsten zehn Publikationen sowie relevante Veröffentlichungen enthalten. Bei laufenden Forschungsprojekten sollen der wissenschaftliche Hintergrund, die Forschungsziele, das Arbeitsprogramm und die Bedeutung für den Tierschutz (max. 10 Seiten) dargelegt werden. Darüber hinaus sollte auch ein Hinweis auf die geplante Verwendung der Mittel gegeben werden.

Bitte reichen Sie die Bewerbungsunterlagen als unterschriebene Papierversion sowie als elektronische Version (PDF) per E-Mail ein. Hinsichtlich der elektronischen Version erstellen Sie bitte pro einzureichendem Dokument (wissenschaftlicher Bericht/Antrag, Lebenslauf, Publikationen) einen eigenen PDF-File, der entsprechend gekennzeichnet ist.

Bewerbungen bitte bis 31. Januar 2018 mit dem Kennwort Ursula M. Händel-Tierschutzpreis einsenden an:

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Ursula-M. Händel-Tierschutzpreis unter:

Ansprechpartnerin für fachliche Fragen:

Ansprechpartnerin für Verfahrensfragen:

Hinweis:

Diese "Ausschreibung - Information für die Wissenschaft" ist unter der URL
Interner Linkwww.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2017/info_wissenschaft_17_72/
erreichbar. Bitte verwenden Sie ausschließlich diese URL, um das Dokument zu zitieren oder per Link einzubinden.

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