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Information für die Wissenschaft Nr. 35 | 11. Juli 2018
Fachkollegienwahl 2019: Frist für das Vorschlagen von Kandidierenden beginnt

DFG-Senat entscheidet über Vorschlagsrecht für wissenschaftliche Fachgesellschaften und Fakultätentage / Vorschläge bis 31. Oktober 2018 möglich

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seiner Sitzung Anfang Juli 2018 weitere Entscheidungen zur Vorbereitung der Fachkollegienwahl 2019 getroffen. So steht nun fest, welche wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Fakultätentage in welchen Fächern Vorschläge für Kandidierende machen können. Neben diesen fachgebunden vorschlagsberechtigten Institutionen sind aufgrund der Wahlordnung die Mitglieder der DFG sowie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für alle Fächer, also fachungebunden, vorschlagsberechtigt. Die Frist zum Vorschlagen geeigneter Personen für eine Kandidatur läuft nun bis zum 31. Oktober 2018. Entsprechende Aufforderungsschreiben wird die DFG-Geschäftsstelle in Kürze an alle Vorschlagsberechtigten versenden.

Jede fachgebunden vorschlagsberechtigte Institution kann maximal doppelt so viele Personen in einem Fach, in welchem sie vorschlagsberechtigt ist, für eine Kandidatur vorschlagen, wie in diesem Fach zu wählen sind. Jede fachungebunden vorschlagsberechtigte Institution kann maximal so viele Personen in einem Fach für eine Kandidatur vorschlagen, wie in diesem Fach zu wählen sind. Die Vorschläge sollen dabei einerseits die wissenschaftliche und persönliche Qualifikation der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berücksichtigen, andererseits sollen die Vorschlagslisten ausgewogen sein. Das betrifft fachliche Aspekte ebenso wie die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Berücksichtigung verschiedener Karrierestufen.

Das Verfahren zur Erstellung der Kandidierendenliste war ein wichtiger Teil der Reform der Wahlordnung für die Wahl 2015. Auf deren eigenen Wunsch obliegt es seit dieser Reform den Wissenschaftsgemeinschaften die für die Erstellung der Kandidierendenliste maßgebliche Basis zu schaffen. Zur Identifizierung von für eine Kandidatur fachlich und qualitativ besonders geeigneten Personen nennt die Wahlordnung (§ 6 Nr. 4) konkrete Anhaltspunkte. Mit einer insgesamt sorgsamen und verantwortungsvollen Nominierungsauswahl nach diesen Anhaltspunkten stellen die vorschlagsberechtigten Institutionen sicher, dass herausragende Personen allein kraft ihrer für dieses Amt notwendigen Qualifikationen Nominierungen auf sich vereinen und sich so für eine Kandidatur durchsetzen können.

Die vom DFG-Senat im Sommer 2019 zu verabschiedende Kandidierendenliste ergibt sich in Fächern mit zu vielen Personenvorschlägen aus einer Reihung der Kandidierenden nach Anzahl der auf sie entfallenden Nominierungen in Rangplätze beziehungsweise Ranggruppen, erforderlichenfalls durch Los. In Fächern, in denen zu wenige Personen vorschlagen wurden, hat der Senat eine Ergänzungspflicht. Zur Förderung der Gleichstellung hat er unter bestimmten Voraussetzungen außerdem ein Ergänzungsrecht. Das genaue Verfahren regelt § 7 der Wahlordnung. Die Liste wird unmittelbar nach dem Senatsbeschluss auf dem Wahlportal der DFG veröffentlicht.

Weiterführende Informationen

Kontakt in der DFG-Geschäftsstelle:

Zum Wahlportal zur Fachkollegienwahl 2019:

Informationen zum Vorschlagen von Kandidierenden:

dort unter „Weitere Informationen“ Liste der für diese Wahl fachgebunden vorschlagsberechtigten wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Fakultätentage

Allgemeine Informationen rund um die Fachkollegien der DFG:

Hinweis:

Diese "Ausschreibung - Information für die Wissenschaft" ist unter Interner Linkwww.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_35/
erreichbar. Bitte verwenden Sie ausschließlich diese URL, um das Dokument zu zitieren oder per Link einzubinden.