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Information für die Wissenschaft Nr. 75 | 18. Dezember 2014
DFG fördert weitere fünf Fachinformationsdienste an wissenschaftlichen Bibliotheken

Zur Stärkung der Informationsinfrastruktur für die Forschung richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum zweiten Mal Fachinformationsdienste an wissenschaftlichen Bibliotheken ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner Dezember-Sitzung.

Im Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ unterstützt die DFG Bibliotheken in ihrer Servicerolle für die Wissenschaft. Ziel der Förderung ist der Aufbau maßgeschneiderter Informationsangebote für einzelne Disziplinen. Über die Fachinformationsdienste werden forschungsrelevante Materialien und Ressourcen bereitgestellt, die über die bibliothekarische Grundversorgung hinausgehen. Die auf dem jeweiligen Gebiet forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sollen auf diese Weise unabhängig vom Ort ihrer Tätigkeit einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen erlangen. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf dem Zugriff auf digitale Medien.

In den kommenden drei Jahren wird der Aufbau folgender Fachinformationsdienste mit insgesamt 5,87 Millionen Euro unterstützt:

  • „Fachinformationsdienst Darstellende Kunst“, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • „Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung Frankfurt, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin, Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung Braunschweig und Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
  • „Fachinformationsdienst Mathematik“, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und Technische Informationsbibliothek Hannover
  • „Fachinformationsdienst Pharmazie“, Universitätsbibliothek Braunschweig und Institut für Informationssysteme der Technischen Universität Braunschweig (Professor Dr. Wolf-Tilo Balke)
  • „Fachinformationsdienst Theologie“, Universitätsbibliothek Tübingen

Das Programm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ löst die Förderung der Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland ab. Die Finanzierung der Sondersammelgebiete läuft zum Jahr 2015 aus. Im nächsten Jahr wird die letzte Gruppe der bislang geförderten Sondersammelgebiete erstmals Anträge im Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ stellen. Die auf mehrere Jahre angelegte Umstrukturierung der Förderung wird damit abgeschlossen.

Mit dem Programm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ folgt die DFG ihrer 2012 verabschiedeten Positionsschrift „Die digitale Transformation weiter gestalten“. Diese fordert und beschreibt einen Paradigmenwechsel: Das Ziel der Förderung ist nicht mehr die Unterstützung eines möglichst vollständigen Literaturarchivs nach vorgeschriebenen Kriterien, sondern die Entwicklung von Informationsdienstleistungen unter spezieller Berücksichtigung der Interessen der Forschung in den einzelnen Disziplinen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ finden Sie unter:

Medienkontakt:

  • Dr. Rembert Unterstell,
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG
    Tel. +49 228 885-2275
    presse@dfg.de

Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle:

  • Dr. Christoph Kümmel,
    Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme,
    Tel. +49 228 885-2857,
    Christoph.Kuemmel@dfg.de

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