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Information für die Wissenschaft Nr. 45 | 31. Juli 2013
Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel“ (SPP 1505)

Das Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel“ (SPP 1505) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2009 für eine Laufzeit von sechs Jahren eingerichtet. Für die dritte zweijährige Förderperiode, die im Oktober 2014 beginnt, wird zur Einreichung von Neu- und Fortsetzungsanträgen aufgerufen.

Das Schwerpunktprogramm geht davon aus, dass Leben und Erfahrungen der Menschen zunehmend in Bezug zu und in mediatisierten Welten stattfinden. Der Begriff „Mediatisierung“ bezeichnet im deutschen, aber auch im englischen und skandinavischen Wissenschaftsraum („mediatisation“) einen ähnlich übergreifenden Entwicklungsprozess wie Globalisierung oder Individualisierung, nämlich die zunehmende Prägung von Kultur und Gesellschaft durch Medienkommunikation.

Die Teilprojekte des Schwerpunktprogramms zeichnen sich durch verschiedene Zugangsweisen aus: Sie sollen transmedial angelegt sein und zugleich die medialen Besonderheiten berücksichtigen, sie sollen innovative Methoden verwenden beziehungsweise entwickeln und auf eine integrative Theoriebildung abzielen. Thematisch sind die Projekte drei Forschungsfeldern zugeordnet:

  • Im Forschungsfeld „Handlungs- und Interaktionsformen“ geht es um die auf (digitale) Medien bezogenen sozialen Handlungsmuster, Interaktionsformen und Kommunikationsweisen, auf denen mediatisierte Welten beruhen.

  • Im Forschungsfeld „Netzwerke“ werden die auch über Medien konstituierten beruflichen und privaten Netzwerke untersucht. Sie bilden als heute typische Formen von Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung die zentrale soziale Struktur mediatisierter Welten.

  • Im Forschungsfeld „Kontexte“ werden die Einbettung mediatisierter Welten in soziale Felder und ihr Zusammenhang mit sozialen Institutionen analysiert und theoretisiert.

Die Projekte des Schwerpunktprogramms „Mediatisierte Welten“ zielen darauf, einen Beitrag zur internationalen Erforschung des Wechselverhältnisses von Medienkommunikationswandel einerseits und soziokulturellem Wandel andererseits zu leisten.

Der ursprüngliche Antrag auf Einrichtung des Schwerpunktprogramms, eine ausführlichere Beschreibung der bisherigen Forschungsprojekte sowie weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Programms unter www.mediatisierteWelten.de. Die vollständigen Anträge für die dritte Förderperiode sind bis zum 20. Januar 2014 elektronisch einzureichen. Die Antragstellung erfolgt über das elan-Portal zur Erfassung der antragsbezogenen Daten und zur sicheren Übermittlung von Dokumenten. Bitte wählen Sie das Schwerpunktprogramm aus der angebotenen Liste aus.

Bitte berücksichtigen Sie für den Fall, dass es sich bei dem Antrag innerhalb dieses Schwerpunktprogramms um Ihren ersten elektronischen Antrag bei der DFG handelt, dass Sie sich (ab August dieses Jahres) vor der Antragstellung im elan-Portal registrieren müssen. Die Bestätigung der Registrierung erfolgt in der Regel bis zum darauffolgenden Arbeitstag. Ohne vorherige Registrierung ist eine Antragstellung nicht möglich.

Es wird gebeten, ein Antragsexemplar an den Koordinator des Programms Professor Friedrich Krotz zu schicken, und zwar als PDF-Datei an Friedrich.Krotz@uni-Bremen.de. Der Koordinator erteilt gegebenenfalls auch weitere Auskünfte.

Weiterführende Informationen

Über die Inhalte des Schwerpunktprogramms informiert die Webseite:

Den Zugang zur Antragstellung über das elan-Portal finden Sie unter:

Der Leitfaden für die Antragstellung – Projektanträge (DFG-Merkblatt 54.01) steht unter:

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen zum SPP ist der Programmkoordinator:

  • Prof. Dr. Friedrich Krotz
    Universität Bremen
    Institut für Historische Publizistik
    Kommunikations- und Medienwissenschaft
    Postfach 330440
    28334 Bremen
    Tel. +49 421 218-67625
    Friedrich.Krotz@uni-Bremen.de

Ansprechpartner bei der DFG für fachliche Fragen der Antragstellung:

Ansprechpartnerin bei der DFG für formale Fragen der Antragstellung:

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