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Information für die Wissenschaft Nr. 10 | 7. März 2013
Ökoeffizientes Fliegen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) rufen zum zweiten Mal gemeinsam zur Antragstellung im Bereich der Luftfahrtforschung auf.

Im Rahmen des fünften nationalen zivilen Luftfahrtforschungsprogramms fördern BMWi und DFG grundlagenorientierte Forschungsvorhaben zum „Ökoeffizienten Fliegen“. Hier sind insbesondere die Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesprochen, die sich grundlegenden Fragestellungen im Bereich der Luftfahrttechnologie und des Luftverkehrs widmen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Erforschung eines ökologisch nachhaltigen und wirtschaftlichen Lufttransportsystems ab 2030. Aspekte hiervon können beispielsweise ein Flugzeug mit signifikant reduzierten Lärm- und Schadstoffemissionen, energieeffizientere Systeme des Flugzeugs sowie neue Konzepte für effizientere Flugführungsstrukturen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen grundlegend neue Lösungsvorschläge und Technologien untersucht werden.

Angesichts der sehr langen Produktzyklen und -lebenszeiten in der Luftfahrt und den damit notwendigen frühen Weichenstellungen ist eine Erforschung aussichtsreicher Technologien bereits heute notwendig.

Im Rahmen der Förderlinie „Ökoeffizientes Fliegen“ fördert das BMWi gemeinsame Initiativen und Vorhaben der Wissenschaft und Industrie. Grundlegende Forschungsarbeiten in diesem Zusammenhang können im Rahmen der Einzelförderung bei der DFG beantragt werden.

Gefördert werden insbesondere Themen zur weiteren Reduzierung des sogenannten „environmental footprint“ des Luftverkehrs und von Luftfahrzeugen. Besondere Beachtung finden dabei Vorhaben mit großem Umweltpotenzial. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass es sich nicht um die Evolution einer grundsätzlich bekannten Technologie handelt, sondern vielmehr um neue innovative Technologien und Impulse. Ein erheblicher wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn muss von den Projekten erwartet werden.

Im Fokus der Projekte können beispielsweise Arbeiten zur besseren Nutzung von Rest- und Abfallenergie, Antriebskonzepte mit alternativen thermodynamischen Prozessen, innovative aerodynamische Lösungen, effektive Flugführungskonzepte sowie ökologisch verträgliche Konzepte für „Nach-Erdöl“-Energieträger im Bereich der Luftfahrt liegen. Weitere mögliche Themen umfassen die Minderung des Schadstoff- und CO2-Ausstoßes durch Effizienzsteigerung, etwa durch Strömungsbeeinflussung oder die Lärmminderung aufgrund verbesserter Erkenntnisse und Methoden in der Aeroakustik. Nicht gefördert werden können Vorhaben, die sich ausschließlich mit der Erzeugung und Bereitstellung alternativer Kraftstoffe beschäftigen.

Die Vorhaben können je nach Zielrichtung im Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) oder bei der DFG als Einzelsachbeihilfen eingereicht werden. Eine mögliche Förderung erfolgt dann jeweils nach den geltenden Bestimmungen des LuFo oder der DFG. Die bei der DFG eingereichten Anträge stehen im Wettbewerb mit der regulären Förderung, die hohe wissenschaftliche Maßstäbe setzt. Die Wahl des Fördergebers sollte dem überwiegenden Charakter des Forschungsvorhabens und des Förderinstruments entsprechen.

Anträge sind bis zum 6. Mai 2013 bei der DFG einzureichen. Für die Antragsberechtigung und -ausarbeitung gelten die üblichen Regeln der DFG für Einzelförderung/Sachbeihilfe. Die Anträge müssen über das elan-Portal unter dem Stichwort „Ökoeffizientes Fliegen“ eingereicht werden.

Der Projektbeginn ist für Januar 2014 vorgesehen. Die Projektdauer kann bis zu drei Jahre umfassen.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zur Antragstellung im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms des BMWi finden Sie unter:

Hinweise zur Antragstellung bei der DFG finden Sie im Internet unter:

Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle:

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