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Information für die Wissenschaft Nr. 28 | 31. Mai 2012
Neu gewählte Fachkollegien haben die Arbeit aufgenommen

Konstituierende Sitzungen im Frühjahr 2012

Die Ende 2011 gewählten Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben mit ihren jeweiligen konstituierenden Sitzungen im Zeitraum zwischen März und Mai 2012 die Arbeit aufgenommen und die bis dahin amtierenden Kollegien abgelöst. Damit ist nach der Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses im Februar der letzte Schritt zur Bestellung dieser wichtigen Gremien im Entscheidungsprozess über Förderung durch die DFG abgeschlossen. Insgesamt vertreten nun 606 gewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 48 Fachkollegien ihre Fächer und setzen Standards in der Forschungsförderung der DFG.

In den konstituierenden Sitzungen erhielten die neu gewählten Fachkollegiatinnen und -kollegiaten Informationen zu den Förderprogrammen der DFG sowie zu verfahrensübergreifenden Regelungen, die die Arbeit der Kollegien betreffen. Dazu gehören insbesondere die Vertraulichkeit von Informationen aus dem Begutachtungs- und Bewertungsprozess, die Regeln Guter Wissenschaftlicher Praxis sowie die Befangenheitsregelungen der DFG. In den Sitzungen wurden weiterhin Sprecherinnen oder Sprecher, sowie deren Stellvertretungen gewählt und teilweise bereits erste Förderanträge diskutiert. Die einzelnen Fachkollegien treffen sich nun durchschnittlich vier Mal pro Jahr. Dabei unterstützt sie die DFG mit der Bereitstellung aller antragsrelevanten Informationen sowie bei der Sitzungsvorbereitung mit dem DFG-System zur elektronischen Antragstellung und -bearbeitung „elan“.

Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Neugewählten und Wiedergewählten sicherzustellen, begrenzt die Wahlordnung die Mitgliedschaft in einem Fachkollegium auf zwei volle aufeinanderfolgende Amtsperioden. Diese vom Senat der DFG festgelegte Regelung sorgt sowohl für Kontinuität als auch für neue Impulse in den Fachkollegien. Beispielsweise war nach dem Ergebnis dieser Fachkollegienwahl rund ein Drittel der Mitglieder bereits in der vergangenen Amtsperiode tätig und sorgt mit seiner Erfahrung für einen reibungslosen Übergang. Aber auch der personelle Wechsel – an den zahlreichen Erstmitgliedern in der Amtsperiode 2012 bis 2015 deutlich – liegt im Interesse der Selbstverwaltung der Wissenschaft. Der Dank der DFG gilt allen ehemaligen wie aktuellen Fachkollegiatinnen und -kollegiaten für ihre Bereitschaft, aktiv an der Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland mitzuwirken.

Weiterführende Informationen

Informationen rund um die Fachkollegien, insbesondere zu deren neuer personeller Besetzung unter:

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