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Information für die Wissenschaft Nr. 35 | 20. Juli 2011
Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel“ (SPP 1505)

Das Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten: Kommunikation im medialen und gesellschaftlichen Wandel“ (SPP 1505) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2009 für eine Laufzeit von sechs Jahren eingerichtet. Für die zweite zweijährige Förderperiode, die im Oktober 2012 beginnt, wird zur Einreichung von Neu- und Fortsetzungsanträgen aufgerufen.

Das Schwerpunktprogramm geht davon aus, dass Leben und Erfahrungen der Menschen zunehmend in Bezug zu und in mediatisierten Welten stattfinden. Der Begriff „Mediatisierung“ bezeichnet im deutschen, aber auch im englischen und skandinavischen Wissenschaftsraum („mediatisation“) einen ähnlich übergreifenden Entwicklungsprozess wie Globalisierung oder Individualisierung, nämlich die zunehmende Prägung von Kultur und Gesellschaft durch Medienkommunikation.

Die Teilprojekte des Schwerpunktprogramms zeichnen sich durch verschiedene Zugangsweisen aus: Sie sollen transmedial angelegt sein und zugleich die medialen Besonderheiten berücksichtigen, sie sollen innovative Methoden verwenden beziehungsweise entwickeln und auf eine integrative Theoriebildung abzielen. Thematisch sind die Projekte drei Forschungsfeldern zugeordnet:

  • Im Forschungsfeld „Handlungs- und Interaktionsformen“ geht es um die auf (digitale) Medien bezogenen sozialen Handlungsmuster, Interaktionsformen und Kommunikationsweisen, auf denen mediatisierte Welten beruhen.

  • Im Forschungsfeld „Netzwerke“ werden die auch über Medien konstituierten beruflichen und privaten Netzwerke untersucht. Sie bilden als heute typische Formen von Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung die zentrale soziale Struktur mediatisierter Welten.

  • Im Forschungsfeld „Kontexte“ werden die Einbettung mediatisierter Welten in soziale Felder und ihr Zusammenhang zu sozialen Institutionen analysiert und theoretisiert.

Die Projekte des Schwerpunktprogramms „Mediatisierte Welten“ zielen darauf, einen Beitrag zur internationalen Erforschung des Wechselverhältnisses von Medienkommunikationswandel einerseits und soziokulturellem Wandel andererseits zu leisten.

Der ursprüngliche Antrag auf Einrichtung des Schwerpunktprogramms, eine ausführlichere Beschreibung der bisherigen Forschungsprojekte sowie weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Programms.

Anträge für die zweite zweijährige Förderperiode müssen bei der DFG-Geschäftsstelle bis spätestens 20. Januar 2012 unter dem Stichwort „SPP 1505“ in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden. Es gelten die Regeln des DFG-Merkblatts 1.02 für „Anträge auf Sachbeihilfen mit Leitfaden für die Antragstellung“. Es wird gebeten, ein weiteres Exemplar an den Koordinator des Programms Professor Friedrich Krotz zu schicken, als PDF-Datei an Friedrich.Krotz@uni-Bremen.de. Der Koordinator erteilt gegebenenfalls auch weitere Auskünfte.

Weiterführende Informationen

Informationen zum Schwerpunktprogramm finden sich unter:

Der Leitfaden zur Antragstellung (DFG-Merkblatt 1.02) steht unter:

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen zum SPP ist der Programmkoordinator:

  • Prof. Dr. Friedrich Krotz,
    Universität Bremen,
    Institut für Historische Publizistik,
    Kommunikations- und Medienwissenschaft,
    Postfach 330440,
    28334 Bremen,
    Tel. +49 421 218-67625,
    Friedrich.Krotz@uni-Bremen.de

Ansprechpartner bei der DFG für fachliche Fragen der Antragstellung:

  • Dr. Stefan Koch, DFG,
    Kennedyallee 40,
    53175 Bonn,
    Tel. +49 228 885-2459,
    Stefan.Koch@dfg.de

Ansprechpartnerin bei der DFG für formale Fragen der Antragstellung:

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