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Information für die Wissenschaft Nr. 12 | 14. März 2011
Förderlinie „Ökoeffizientes Fliegen“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) rufen zum ersten Mal gemeinsam zur Antragstellung im Bereich der Luftfahrtforschung auf. [s. Bundesanzeiger Nr.23 vom 10.2.2011]

Im Rahmen des vierten nationalen zivilen Luftfahrtforschungsprogramms fördern BMWi und DFG grundlagenorientierte Forschungsvorhaben zum „Ökoeffizienten Fliegen“. Hier sind insbesondere die Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesprochen, die sich grundlegenden Fragestellungen aus der Luftfahrttechnologie und dem Luftverkehr widmen. Langfristiges Ziel der Forschung ist die weitere Umsetzung eines nachhaltigen und wirtschaftlichen Lufttransportsystems ab 2030. Aspekte hiervon sind beispielsweise ein Flugzeug mit signifikant reduzierten Lärm- und Schadstoffemissionen sowie neue Konzepte für effizientere Flugführungsstrukturen. Zur Erreichung dieses Ziels müssen grundlegend neue Lösungsvorschläge und Technologien untersucht werden. Neue Gesamtkonzepte müssen auf Basis verschiedenster Einzeltechnologien erarbeitet werden. Im Rahmen der Förderlinie „Ökoeffizientes Fliegen“ fördert das BMWi gemeinsame Initiativen und Vorhaben der Wissenschaft und Industrie. Grundlegende Forschungsarbeiten in diesem Zusammenhang können in den Förderverfahren der DFG beantragt werden. Angesichts der sehr langen Produktzyklen und -lebenszeiten in der Luftfahrt und den damit erforderlichen frühen Weichenstellungen ist eine Erforschung aussichtsreicher Technologien bereits heute notwendig. Gefördert werden insbesondere Themen zur weiteren Reduzierung des sogenannten „environmental footprint“ des Luftverkehrs und von Luftfahrzeugen. Besondere Beachtung finden dabei Vorhaben mit großem Umweltpotenzial. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass es sich nicht um die Evolution einer grundsätzlich bekannten Technologie handelt, sondern vielmehr um neue innovative Technologien und Impulse. Gefördert werden sollen insbesondere Vorhaben zur besseren Nutzung von Rest- und Abfallenergie, Antriebskonzepte mit alternativen thermodynamischen Prozessen, innovative aerodynamische Lösungen, effektive Flugführungskonzepte sowie ökologisch verträgliche Konzepte für „Nach-Erdöl“-Energieträger.

Die Vorhaben können je nach Zielrichtung im Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) oder bei der DFG eingereicht werden. Eine mögliche Förderung erfolgt dann jeweils nach den geltenden Bestimmungen des LuFo oder der DFG. Die bei der DFG eingereichten Anträge stehen im Wettbewerb mit der regulären Förderung, die hohe Maßstäbe setzt. Die Wahl des Fördergebers sollte dem überwiegenden Charakter des Forschungsvorhabens und des Förderinstruments entsprechen.

Anträge sind bis zum 30. April 2011 bei der DFG einzureichen. Für die Antragsberechtigung und -ausarbeitung gelten die üblichen Regeln der DFG für Einzelförderung / Sachbeihilfe.

Weiterführende Informationen

Hinweise zur Antragstellung bei der DFG finden Sie im Internet unter:

 Zur Ausschreibung des BMWi und für LuFo Projektskizzen:

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle:

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