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Information für die Wissenschaft Nr. 11 | 23. Februar 2011
Schwerpunktprogramm „The First 10 Million Years of the Solar System – a Planetary Materials Approach“ (SPP 1385)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Mittel für die zweite Förderperiode des Schwerpunktprogramms „The First 10 Million Years of the Solar System – a Planetary Materials Approach“ vorgesehen. Die zweite Förderperiode umfasst das dritte und vierte Jahr der insgesamt sechsjährigen Gesamtlaufzeit des Schwerpunktprogramms.

Im Zentrum des Schwerpunktprogramms steht die Erforschung der Prozesse im frühen Sonnensystem beginnend mit der Bildung der ersten Staubteilchen bis zur Entstehung von Planetesimalen und der ersten Planeten. Dies soll durch Untersuchungen an extraterrestrischen Materialien, Experimenten zur Genese und Differentiation früh gebildeter Festkörper im Sonnensystem und Modellierung von Kondensations-, Akkretions- und Differentiationsprozessen erreicht werden.

Ein wesentliches Ziel des Schwerpunktprogramms ist die koordinierte Erforschung des frühen Sonnensystems durch übergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher Teildisziplinen wie zum Beispiel der analytischen und experimentellen Kosmochemie, Mineralogie, Petrologie und (Astro-) Physik. Zum Verständnis der frühen Entwicklung extraterrestrischer Materie (Meteorite und ihre Komponenten, Proben der Stardust-Mission, interplanetarer Staub) sollen unterschiedliche methodische Ansätze angewendet werden (Analysen, Modellierung, Experimente).

Die zu fördernden Projekte sollen sich auf einen oder mehrere der folgenden Schwerpunkte beziehen: Baumaterial des Sonnensystems – präsolare Körner, kurzlebige und stabile Isotope; Chondrite und die chemische Differentiation der protoplanetaren Scheibe; Bildung, thermische Entwicklung und Differentiation von Planetesimalen; Planetesimale als Bausteine der terrestrischen Planeten; unser Sonnensystem im kosmischen Kontext – Bezug zur Astrophysik.

Anträge in englischer Sprache für die zweite Förderperiode (3. und 4. Jahr) müssen bis spätestens 30. Mai 2011 unter dem Kennwort „SPP 1385/2“ bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Herrn Dr. Kristian Remes, eingegangen sein.

Die Anträge sind in einfacher Ausfertigung einzureichen. Darüber hinaus wird gebeten, den Antrag in elektronischer Form vorzugsweise im PDF-Format (sonst RTF-Format) auf CD-ROM ohne Passwortschutz beziehungsweise ohne Zugriffsbeschränkungen auf die elektronischen Dokumente hinsichtlich Lesen, Kopieren und Drucken einzureichen. Die PDF-Dokumente sind nach der im Leitfaden für die Antragstellung (DFG-Vordruck 1.02 – 8/10) auf der letzten Seite beschriebenen Systematik zu benennen, um den Gutachtern die Arbeit zu erleichtern.

Es wird ebenfalls darum gebeten, ein PDF-File des Antrags sowie ein zusätzliches PDF-File der Zusammenfassung des SPP-Antrags in Deutsch und Englisch an das Koordinationsbüro des Schwerpunktprogramms, winfried.schwarz@uni-heidelberg.de, zu senden.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Abfassung des Antrags das Merkblatt für Schwerpunktprogramme (DFG-Vordruck 1.06 – 4/10) sowie das Merkblatt mit Leitfaden für die Antragstellung (DFG-Vordruck 1.02 – 8/10).

Auf die Neuregelung bei der Gestaltung der Publikationsverzeichnisse sowie Änderung bei der Beantragung von Personalmitteln wird ausdrücklich hingewiesen.

Weiterführende Informationen

Die Merkblätter für Schwerpunktprogramme und Antragstellung finden sich unter:

Weitere Informationen zum Schwerpunktprogramm erteilen dessen Koordinatoren:

  • Professor Dr. Klaus Mezger,
    Institut für Geologie, Universität Bern,
    Baltzerstrasse 1+3,
    CH-3012 Bern, Schweiz
    klaus.mezger@geo.unibe.ch

Informationen zur Antragstellung bei der DFG erteilen:

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