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Information für die Wissenschaft Nr. 4 | 11. Januar 2011
Ausschreibung für deutsch-französische Projekte in der Chemie

Mit einer neuen Ausschreibung für deutsch-französische Projekte in der Chemie wollen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die französische Agence Nationale de la Recherche (ANR) die Zusammenarbeit zwischen Teams von Forscherinnen und Forschern dieser beiden Länder weiter verstärken und fördern. Dabei können alle bei der DFG antragsberechtigten Personen gemeinsam mit ihren französischen Partnern Projektanträge in allen Gebieten stellen, die sowohl durch die DFG (Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik) als auch der ANR (Programme Blanc International „Chimie“) gefördert werden. Um das Verfahren zu vereinfachen, müssen kooperierende Teams nur einen einzigen gemeinsamen Antrag stellen, der bei der ANR einzureichen ist. Die Gutachtenden werden von beiden Partnerorganisationen gemeinsam festgelegt, die Förderentscheidungen werden ebenfalls gemeinsam getroffen.

Interessenten aus Deutschland werden gebeten, über ihren französischen Partner bis spätestens 21. März 2011 bei der ANR ihren Antrag einzureichen. Innerhalb der Ausschreibung darf nur ein Antrag pro Person gestellt werden. Gefördert werden ausschließlich neue Projekte, die bisher weder von der DFG noch von anderen Förderern unterstützt wurden. Es werden nur Anträge in Bearbeitung genommen, die im Bereich der Chemie liegen. Im Zweifelsfall wird um vorherige Rücksprache mit der DFG gebeten.

Die Anträge sollten sich auf einen Dreijahreszeitraum beziehen. Von deutscher Seite kann hierfür maximal ein Finanzvolumen von 300 000 Euro (zuzüglich Programmkostenpauschale) beantragt werden. Die neuen Anträge stehen im Wettbewerb mit der regulären Förderung, die hohe Maßstäbe setzt. Anträge, die Kooperationen mit nur geringer Verzahnung der Arbeitspakete oder geringfügigem Austausch von wissenschaftlichem Personal vorsehen oder für die Mittel nur auf deutscher Seite vorgesehen sind, können unabhängig von dieser Initiative auch für die Einzelförderung der DFG eingereicht werden, beispielsweise im Programm „Initiierung und Intensivierung bilateraler Kooperationen“.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und Unterlagen zum Verfahren finden Sie im Internet unter:

und

Detailinformationen zum Programm „Initiierung und Intensivierung bilateraler Kooperationen“ stehen unter:

Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle zum Verfahren:

  • Dr.-Ing. Georg Bechtold,
    Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik,
    Tel. +49 228 885-2818,
    Georg.Bechtold@dfg.de

Fachliche Ansprechpartner finden Sie unter:

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