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Information für die Wissenschaft Nr. 3 | 10. Januar 2011
Forschungsprojekte können sich ab sofort wieder für DFG Science TV bewerben

Erfolgreiches PR-Instrument für herausragende Wissenschaft startet mit neuem Kooperationspartner ins Jahr 2011

Die Agentur ifu Bonn (Institut für Umweltkommunikation, Bonn) führt gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) das Internetfernsehportal DFG Science TV im kommenden Jahr weiter. In einem zweistufigen Auswahlverfahren konnte sich ifu Bonn als Kooperationspartner der DFG gegenüber anderen Bewerbern durchsetzen. Die bewährte Zusammenarbeit mit der Internetagentur 3-point concepts GmbH aus Berlin wird dabei fortgeführt.

Ab sofort können sich DFG-geförderte Forschungsprojekte wieder für diese außergewöhnliche Darstellung ihrer Forschungsarbeit bewerben. DFG Science TV setzt dabei weiter auf das seit dem Start im Jahr 2008 bewährte Konzept, das ursprünglich mit den Fernsehjournalisten Gisela Graichen und Peter Prestel entwickelt wurde: Forscherinnen und Forscher erzählen in dreiminütigen Filmen wie in einem Forschungstagebuch von Herausforderungen und Erfolgen, aber auch von den Rückschlägen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Auch in Zukunft setzt DFG Science TV auf größtmögliche Authentizität: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beteiligten Forschungsprojekte greifen selbst zur Kamera und filmen ihre Arbeit. Dafür werden sie zuvor von professionellen Kameraleuten und Filmproduzenten in Kameraführung, Tontechnik, Rohschnitt und weiteren Fragen der Filmgestaltung geschult. Gemeinsam mit den Profis entwickeln die Forschenden Storyboards, an denen sie sich bei ihren Dreharbeiten orientieren. Die gesamte technische Ausrüstung für Dreh und Rohschnitt wird den Projekten zur Verfügung gestellt. Das von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelieferte Rohmaterial wird im Anschluss von den beteiligten Filmproduzenten zu dreiminütigen Kurzfilmen verdichtet.

Zu jedem Forschungsprojekt entsteht mit redaktioneller Unterstützung eine Serie von mindestens sechs dreiminütigen Kurzfilmen auf Deutsch und Englisch, die dann im Internet unter www.dfg-science-tv.de veröffentlicht werden. Die Forschungsprojekte erhalten mit den zweisprachigen Kurzfilmen ein modernes Kommunikationsinstrument, mit dem sie ihre wissenschaftliche Arbeit national und international anschaulich präsentieren können. Die bisher beteiligten Projekte zeigen ihre Filme beispielsweise auf ihren eigenen Internetseiten oder nutzen sie für Vorträge, auf Ausstellungen und Kongressen, in der Lehre und für die Anbahnung internationaler Kontakte. 

Das Portal DFG Science TV, das die Filme im Internet präsentiert, ist ebenfalls konsequent zweisprachig und bietet über die Kurzfilme und aktuelle Texte hinaus Hintergrundinformationen und Linksammlungen. Schon jetzt stehen dort 20 Filmserien mit insgesamt rund 400 dreiminütigen Kurzfilmen (deutsch und englisch) aus allen Wissenschaftsgebieten bereit und machen Wissenschaft gerade für junge Menschen auf neue Art erlebbar. Um die Aufmerksamkeit für DFG Science TV zu steigern, begleiten Online- und Offline-Marketingmaßnahmen – auch auf Web 2.0-Kanälen – das Angebot.

Nach den beiden erfolgreichen Staffeln 2008 und 2009 mit mehr als 2,5 Millionen Seitenaufrufen überträgt die DFG Umsetzung und Organisation von DFG Science TV mit Beginn des Jahres 2011 an ihren Kooperationspartner. Die Finanzierung der Filmproduktion sowie die Kosten für das Internetportal und die Marketingmaßnahmen müssen die teilnehmenden Forschungsprojekte tragen. Hierbei handelt es sich um einen Betrag von 46.000 Euro, der alle Leistungen abdeckt.

Projekte, die an DFG Science TV teilnehmen möchten, können sich ab sofort jederzeit bei ifu Bonn bewerben. Die Bewerbung umfasst eine kurze Beschreibung des Forschungsprojekts, die unter anderem folgende Fragen beantwortet:

  • Welche „Geschichte“ soll erzählt werden?

  • In welchem Zeitraum wird die Geschichte erzählt?

  • Was geschieht voraussichtlich während dieser Zeit?

  • Welche Akteure/Protagonisten stehen im Mittelpunkt?

  • Welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für das Projekt vorgesehen?

Falls es Beispiele oder Illustrationen der Arbeit – besonders mit Blick auf eine junge Zielgruppe – gibt, sind diese herzlich willkommen.

Der Auswahlprozess erfolgt in Absprache mit der DFG. Die Projekte, die sich beworben haben, erhalten zeitnah Rückmeldung.

Weiterführende Informationen

Ansprechperson:

  • Susanne Roth, ifu Bonn
    Hummerichs Bitze 19,
    53229 Bonn,
    Telefon: 0228 43 21 70,
    E-Mail: s.roth@ifu-bonn.com.

DFG Science TV im Internet unter:

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