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Information für die Wissenschaft Nr. 1 | 4. Januar 2011
Workshop zum DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publizieren“

Im Jahr 2010 konnten zwölf Universitäten erstmals Mittel aus dem Programm „Open-Access-Publizieren“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einwerben. Um weiteren Universitäten eine erfolgreiche Antragstellung zu ermöglichen, richtet die DFG am 8. Februar 2011 einen Workshop aus, um die Grundzüge des Förderprogramms „Open-Access-Publizieren“ vorzustellen und die Modalitäten einer Antragstellung zu erläutern. In diesem Rahmen werden zudem erfolgreiche Projektnehmer der ersten Antragsrunde über die konkrete Umsetzung ihrer Projekte berichten. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Forschungsreferentinnen und -referenten der Hochschulen sowie an mit der Umsetzung von Open Access betraute Bibliothekarinnen und Bibliothekare.

Die Publikation von Forschungsergebnissen in qualitätsgeprüften, reputierlichen Open-Access-Zeitschriften gewinnt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zunehmend an Bedeutung. Um Veröffentlichungen für Nutzer weltweit entgeltfrei verfügbar zu machen, kommen die Autoren vielfach selbst für die Kosten auf, die im Zuge der Begutachtung und Publikation ihrer Arbeiten entstehen, und entrichten Publikationsgebühren („Article Processing Fees“, „Author Charges“).

Mit dem Förderprogramm „Open-Access-Publizieren“ bietet die DFG wissenschaftlichen Hochschulen seit dem Jahr 2010 eine Möglichkeit, Mittel zum Aufbau eines Budgets einzuwerben, aus dem Open-Access-Publikationen der eigenen Hochschulangehörigen finanziert werden können. Die Förderung kommt somit nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Autoren zugute, sondern setzt auch Anreize für die Institution, dauerhaft zu einer verlässlichen Finanzierung des Open-Access-Publizierens beizutragen.

Im Rahmen des Treffens werden erfolgreiche Projektnehmer aus der ersten Begutachtungsrunde darlegen, warum sie sich für eine Antragstellung in diesem Förderprogramm entschieden haben, wie sie die eingeworbenen Mittel nutzen, um einen Service für Autoren der eigenen Hochschule aufzubauen, und mit welchen begleitenden Maßnahmen das Open-Access-Publizieren strategisch in den jeweiligen Einrichtungen verankert wird.

Folgende Referate sind für den Workshop vorgesehen:

  • Prof. Dr. Hans-Joachim Schiewer, Rektor der Universität Freiburg:
    „Die Aktivitäten der Universität Freiburg im Kontext der Open-Access-Politiken führender europäischer Forschungsuniversitäten“

  • Prof. Dr. Wilfried Juling, CIO des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und Frank Scholze, Direktor der Bibliothek des KIT:
    „Das Förderprogramm 'Open-Access-Publizieren' als integraler Bestandteil der Open-Access-Strategie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)“

  • Prof. Dr. Katrin Schiebel, Forschungsreferentin Medizinische Fakultät, Universität Erlangen-Nürnberg, und Konstanze Söllner, Direktorin der Bibliothek der Universität Erlangen-Nürnberg:
    „Auf dem Goldenen Weg: das Förderprogramm 'Open-Access-Publizieren' als Impuls für die Open-Access-Strategie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“

  • Prof. Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bielefeld, und Dr. Wolfram Horstmann, CIO Wissenschaftliche Information an der Universität Bielefeld:
    „Der Open-Access-Publikationsfonds der Universität Bielefeld“

  • Dr. Rafael Ball, Direktor der Bibliothek der Universität Regensburg:
    „Open Access an der Universität Regensburg – best practice und Zukunftsperspektiven“

Weiterführende Informationen

Grundlegende Informationen zum Förderprogramm „Open-Access-Publizieren“ und zur Antragstellung können Sie dem aktualisierten Merkblatt zum Förderprogramm entnehmen (DFG-Vordruck 12.20 – 12/10):

Der Workshop wird am 8. Februar 2011 in der Geschäftsstelle der DFG in Bonn stattfinden. Die Veranstaltung wird um 11 Uhr beginnen und gegen 16 Uhr schließen.

Anmeldungen zum Workshop werden erbeten bis spätestens 28. Januar 2011 per E-Mail an:

Fragen zur Veranstaltung können Sie richten an die DFG-Ansprechpartner, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme:

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