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Information für die Wissenschaft Nr. 63 | 25. November 2010
Dritte Förderperiode im SPP 1273 „Kolloidverfahrenstechnik“

Das Schwerpunktprogramm „Kolloidverfahrenstechnik“ (SPP 1273) geht nunmehr in die Antragsphase für die dritte und damit letzte zweijährige Förderperiode.

Bei kolloidalen Systemen handelt sich um partikuläre Systeme, deren makroskopische Eigenschaften durch die mikroskopischen Wechselwirkungen ihrer dispersen Bestandteile untereinander und mit dem sie umgebenden Dispersionsmedium bestimmt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich um submikrone Teilchensysteme handelt. Wegen der großen inneren Oberfläche solcher Teilchensysteme erhalten Grenzflächeneffekte dominierenden Einfluss gegenüber Volumeneffekten.

Unter „Kolloidverfahrenstechnik“ sind der Umgang mit kolloidalen Systemen in technischen Prozessen und die Beeinflussung kolloidaler Systeme durch technische Prozesse zu verstehen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen Fragen, die sich mit der Modellierung, Herstellung, Funktionalisierung und Beeinflussung von festen oder flüssigen kolloidalen Partikeln in flüssigen Dispersionsmedien beschäftigen. Molekülkolloide, also organische Makromoleküle wie beispielsweise Proteine, sollen keine Berücksichtigung finden. Zukünftige Herausforderungen an die „Kolloidverfahrenstechnik“ liegen in der Entwicklung geeigneter neuer Prozesse und Apparate zur Erzeugung und Stabilisierung kolloidaler Strukturen in marktrelevanten Mengen. Da die Möglichkeiten der Beeinflussung der Kolloideigenschaften in statu nascendi, also während ihrer Entstehung, bisher nur unzulänglich untersucht sind, soll im SPP insbesondere solchen Fragen nachgegangen werden, die sich um die Beeinflussung von kolloidalen Systemen während ihrer Entstehung und den direkt daran anschließenden Prozessen ergeben.

Anträge für das fünfte und sechste Jahr sind in einfacher, ungebundener, gelochter Ausfertigung sowie in elektronischer Form auf CD-ROM mit allen Anlagen (vorzugsweise im PDF-Format) möglichst früh, spätestens bis zum 21. Februar 2011 unter dem Stichwort „SPP 1273 Kolloidverfahrenstechnik“ bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dr.-Ing. Bernd Giernoth, einzureichen.

Ein weiteres Exemplar des Antrags ist jeweils in elektronischer Form an den Koordinator des SPP, Professor Matthias Kind, matthias.kind@tvt.uka.de, zu schicken.

Das Begutachtungskolloquium des SPP wird voraussichtlich im Mai 2011 stattfinden.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum SPP finden Sie unter:

Das DFG-Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfe steht unter:

Inhaltliche Fragen beantwortet Ihnen der Koordinator des SPP:

  • Professor Matthias Kind
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    Institut für Thermische Verfahrenstechnik
    Kaiserstraße 12
    76131 Karlsruhe
    Tel. +49 721 608-2390
    matthias.kind@tvt.uka.de

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