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Information für die Wissenschaft Nr. 47 | 13. September 2010
Ausschreibung in der Chemie für deutsch-amerikanische Projekte geht in die nächste Runde

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die US-amerikanische National Science Foundation (NSF) wollen auch im Jahr 2011 die Zusammenarbeit zwischen Teams beiderseits des Atlantiks weiter stärken und fördern. Dabei können alle bei der DFG antragsberechtigten Personen gemeinsam mit ihren amerikanischen Partnern Projektanträge stellen. Zu beachten ist, dass auf Seiten der NSF nur Anträge entgegengenommen werden können, die in die fachliche Zuständigkeit der NSF Division of Chemistry fallen. Explizit ausgenommen sind Themen aus der Verfahrenstechnik und aus der chemischen Materialforschung. Um das Verfahren zu vereinfachen, müssen kooperierende Teams nur einen einzigen gemeinsamen Antrag stellen. Technisch wird dies über das elektronische System „FastLane“ der NSF ermöglicht. Die Begutachtung sowie die abschließende Förderentscheidung zu den bilateralen Projekten erfolgt hierbei in gegenseitiger Abstimmung zwischen NSF und DFG. Die beiden Organisationen ermuntern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler explizit, die zur Verfügung stehende Cyber-Infrastruktur bei der Durchführung ihrer Projekte zu nutzen.

Interessenten aus Deutschland werden gebeten, über ihren amerikanischen Partner bis spätestens 5. November 2010 bei der NSF ein „Preliminary Proposal“ einzureichen. Innerhalb der Ausschreibung darf nur ein Antrag pro Person gestellt werden. Gefördert werden ausschließlich neue Projekte, die bisher weder von der DFG noch von anderen Förderern unterstützt wurden, sowie Fortsetzungsanträge aus früheren DFG/NSF-Ausschreibungen aus dem Bereich Chemie. Einreichungsfrist für die Vollanträge ist der 19. Januar 2011.

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Die Anträge dieser Ausschreibung stehen im Wettbewerb mit der regulären Förderung, die hohe Maßstäbe setzt. Anträge, die Kooperationen mit nur geringer Verzahnung der Arbeitspakete oder geringfügigem Austausch von wissenschaftlichem Personal vorsehen oder für die Mittel nur auf deutscher Seite vorgesehen sind, können unabhängig von dieser Initiative auch in der Einzelförderung der DFG eingereicht werden.

Diese Ausschreibung ist nicht mit der DFG/NSF-Initiative im Bereich der Materialforschung (Materials World Network) identisch (Einreichungsfrist 10. November 2010). Für jeden Antragsteller ist maximal ein Antrag in einer der beiden Initiativen möglich. Für die Antragsberechtigung gelten die Regeln für Anträge in der Einzelförderung.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und Unterlagen zum Verfahren finden Sie im Internet unter:

und

Ansprechpartner in der DFG:

  • Dr. Markus Behnke,
    Deutsche Forschungsgemeinschaft,
    Kennedyallee 40,
    53175 Bonn,
    Tel. 0228 885-2181,
    markus.behnke@dfg.de

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