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Information für die Wissenschaft Nr. 56 | 1. September 2009
Erneute Ausschreibung für deutsch-amerikanische Projekte in der Chemie

Mit einer weiteren Ausschreibung für deutsch-amerikanische Projekte in der Chemie wollen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die US-amerikanische National Science Foundation (NSF) die Zusammenarbeit zwischen Teams beiderseits des Atlantiks weiter verstärken und fördern. Dabei können alle bei der DFG antragsberechtigten Personen gemeinsam mit ihren amerikanischen Partnern Projektanträge in allen Gebieten stellen, die sowohl durch die DFG (Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik) als auch die NSF (Division of Chemistry) gefördert werden; ausgenommen sind jedoch Themen aus der Verfahrenstechnik und aus der chemischen Materialforschung. Um das Verfahren zu vereinfachen, müssen kooperierende Teams nur einen einzigen gemeinsamen Antrag stellen. Technisch wird dies über das elektronische System "FastLane" der NSF ermöglicht. Die Gutachtenden werden von beiden Partnerorganisationen gemeinsam festgelegt, die Förderentscheidungen werden ebenfalls gemeinsam getroffen. Die beiden Organisationen ermuntern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler explizit, die zur Verfügung stehende Cyber-Infrastruktur zu nutzen.

Interessenten aus Deutschland werden gebeten, über ihren amerikanischen Partner bis spätestens 6. November 2009 bei der NSF ein "Preliminary Proposal" einzureichen. Innerhalb der Ausschreibung darf nur ein Antrag pro Person gestellt werden. Gefördert werden ausschließlich neue Projekte, die bisher weder von der DFG noch von anderen Förderern unterstützt wurden, sowie Fortsetzungsanträge aus früheren DFG/NSF-Ausschreibungen aus dem Bereich Chemie. Einreichungsfrist für die Vollanträge ist der 29. Januar 2010.

Die Anträge sollten sich auf einen Dreijahreszeitraum beziehen. Von deutscher Seite kann hierfür maximal ein Finanzvolumen von 300 000 Euro beantragt werden; für einzelne Investitionen bis zu 50 000 Euro. Die neuen Anträge stehen im Wettbewerb mit der regulären Förderung, die hohe Maßstäbe setzt. Anträge, die Kooperationen mit nur geringer Verzahnung der Arbeitspakete oder geringfügigem Austausch von wissenschaftlichem Personal vorsehen oder für die Mittel nur auf deutscher Seite vorgesehen sind, können unabhängig von dieser Initiative auch für die Einzelförderung der DFG eingereicht werden.

Diese Ausschreibung ist nicht mit der DFG/NSF-Initiative im Bereich der Materialforschung (Materials World Network) identisch (Einreichungsfrist 11. November 2009). Für jeden Antragsteller ist maximal ein Antrag in einer der beiden Initiativen möglich.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren finden Sie im Internet unter

und unter

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