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Information für die Wissenschaft Nr. 26 | 2. Juni 2009
Jetzt 100 000 Euro für deutsch-polnische Kooperation in der Nachwuchsförderung

Die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft schreiben in diesem Jahr zum dritten Mal den Kopernikus-Preis aus. Aufgrund der steigenden Bedeutung des Preises für die deutsch-polnischen Wissenschaftsbeziehungen wurde das Preisgeld zum Jahr 2009 von 50 000 auf 100 000 Euro verdoppelt.

Die Ausschreibung des Kopernikus-Preises ist für die Nachbarländer Deutschland und Polen ein sichtbares Zeichen enger wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Mit dem Kopernikus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre jeweils eine wissenschaftliche Persönlichkeit aus Polen und Deutschland für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung, aus. Auch die Preissumme von 100 000 Euro teilen sich jeweils ein Preisträger aus beiden Ländern. Sie können das Geld für alle wissenschaftlichen Zwecke verwenden, die die beiden Organisationen mit ihren Programmen fördern. Dabei sollte der Schwerpunkt auf einer weiteren Intensivierung der gemeinsamen Nachwuchsförderung liegen.

Für die Ausschreibung 2009/2010 läuft die Bewerbungsfrist vom 1. Juni 2009 bis zum 16. Oktober 2009. Die Preisverleihung findet am 10. Mai 2010 in Berlin statt.

Der Kopernikus-Preis - benannt nach dem Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473-1543) - wird auf Vorschlag vergeben. Nominierungen werden von allen Wissenschaftlern in Deutschland und in Polen, die an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen aktiv tätig sind, sowie von wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich der deutsch-polnischen Kooperation widmen, entgegengenommen. Die Auswahl trifft dann ein sechsköpfiges Gremium aus jeweils drei deutschen und drei polnischen Wissenschaftlern. Die Juroren aus Deutschland werden von den Gremien der DFG, und die Juroren aus Polen von der Stiftung für die polnische Wissenschaft für jeweils drei Jahre berufen. Der Preis wird abwechselnd in Deutschland und in Polen verliehen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Kopernikus-Preis finden Sie unter:

Ansprechpartner für den Kopernikus-Preis bei der DFG:

  • Anne Rörig,
    Tel. +49 228 885-2292,
    anne.roerig@dfg.de, und
  • Andrea Wabschke,
    Tel. +49 228 885-2337,
    andrea.wabschke@dfg.de

Ansprechpartner bei der FNP:

  • Adam Zielinski,
    Tel. +48 22 8459515,
    adam.zielinski@fnp.org.pl

 

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