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Information für die Wissenschaft Nr. 10 | 30. Januar 2009
Schwerpunktprogramm 1182/3 "Nachhaltiges Bauen mit ultra-hochfestem Beton (UHPC)"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit 2005 das Schwerpunktprogramm "Nachhaltiges Bauen mit ultra-hochfestem Beton (UHPC)". Für die abschließende dritte zweijährige Förderperiode wird hiermit zur Antragstellung aufgefordert.

Bauwerke aus üblichem Normalbeton sind traditionell schwer, massiv und verbrauchen erhebliche Mengen an Energie und Rohstoffen. Dies liegt einerseits an der hohen Rohdichte der Hauptbestandteile Kies, Sand und Zement und an dem hohen Energieverbrauch von jährlich insgesamt etwa 70 GJ für die Zementherstellung. Andererseits ist seine Festigkeit so begrenzt, dass trotz Stahlbewehrung große Querschnitte erforderlich sind, um die im Bauwerk auftretenden Beanspruchungen aufzunehmen. Bei weit gespannten Bauteilen - wie zum Beispiel Brückendecks oder Hallenbindern - begrenzt deshalb das Eigengewicht des Betons die mögliche Spannweite, nicht die Nutzlast.

Ultra-Hochleistungsbeton (UHPC) ist dagegen ein völlig neuer, sehr gefügedichter Beton mit einer stahlähnlich hohen Druckfestigkeit von bis zu 250 N/mm2 und einer Biegezugfestigkeit bis zu 50 N/mm2. Er ist bis zu zehnmal fester als üblicher Beton. Bauwerke mit diesem Baustoff können deshalb bei gleicher Tragfähigkeit wesentlich filigraner, leichter und ästhetischer gestaltet werden. Zudem ist UHPC außerordentlich korrosionsbeständig. Bauschäden können vermieden werden, deren Behebung jährlich Milliarden Euro kostet. UHPC eröffnet der Betonbauweise völlig neue Möglichkeiten.

Anträge sollten möglichst bald, spätestens aber zum 22. April 2009, bei der Geschäftsstelle der DFG unter dem Stichwort "SPP 1182" vorliegen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu den bisherigen Aktivitäten des Schwerpunktprogramms finden Sie unter:

Den ausführlichen Ausschreibungstext unter:

Koordinator des Schwerpunktprogramms ist:

  • Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt
    Universität Kassel, FB 14,
    Institut für konstruktiven Ingenieurbau
    Fachgebiet Werkstoffe des Bauwesens
    Tel. +49 561 804-2602

Informationen zur Antragstellung erteilen:

  • Team II ING 4
    Tel. +49 228 885-2665
    ing4@dfg.de
  • Bettina Rausch
    Tel. +49 228 885-2447
    Bettina.Rausch@dfg.de

 

Weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren finden Sie im Internet unter

und unter

Appel à projets franco allemand unter

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle zum Verfahren ist

  • Dr.-Ing. Georg Bechtold, Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik, Tel. +49 228 885-2818, Georg.Bechtold@dfg.de

Fachliche Ansprechpartner finden Sie unter

 

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