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Rundgespräche zur Polymerforschung

Kunststoffe sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie befinden sich in trivialen Anwendungen wie Shampoo-Flaschen, gewinnen mehr und mehr Bedeutung im Automobilsektor und sind schon sehr lange in Hightech-Anwendungen der Luft- und Raumfahrt im Einsatz.

Eine Welt ohne Kunststoffe ist schlichtweg unvorstellbar. Chemisch gemein ist allen Kunststoffen, dass sie sich aus langen Molekülketten zusammensetzen, den Makromolekülen; synonym wird auch der Begriff „Polymer“ verwendet. Die Erforschung von Polymeren deckt das komplette Spektrum von der Chemie über die Physik und die Materialwissenschaft bis hin zu der Technologie ab.

Exakt dieses Forschungsspektrum wird bei der DFG in den folgenden Fächern abgebildet:

  • Polymerchemie
  • Polymerphysik
  • Polymermaterialien
  • Kunststofftechnik

Es gibt nicht nur künstliche, sondern auch natürliche Makromoleküle. Als Werkstoff ist seit jeher der Naturkautschuk bekannt. Aber auch Proteine, Stärke und Lignin, der Hauptbestandteil von Holz, sind Polymere. Daraus wird klar, dass die Polymerforschung auch in die Biologie hineinreicht. Außerdem gibt es eine Reihe von Charakterisierungsmethoden, die speziell auf Polymere zielen.

Die Polymerforschung ist daher ein intrinsisch interdisziplinäres Feld. Um die einzelnen Disziplinen eine bessere Kommunikation zu ermöglichen und die Themenfindung gemeinsamer Forschungsprojekte zu erleichtern und neue Herausforderungen auf dem Gebiet zu identifizieren richtet die DFG in unregelmäßigen Abständen auf Initiative von Vertretern der Community Rundgespräche aus.

Bisher fanden zwei Rundgespräche statt, ein drittes ist derzeit in Vorbereitung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechperson.

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