DFG-Förderung für Geistes- und Sozialwissenschaftler
Die DFG ist für die Geistes- und Sozialwissenschaften die mit Abstand größte Quelle der Drittmittelförderung in Deutschland. Die Aufgabe der Fachgruppe Geistes- und Sozialwissenschaften innerhalb der DFG ist es, die Antragstellerinnen und Antragsteller zu beraten und mit der Organisation der Begutachtung die Entscheidungen der Gremien vorzubereiten. Dabei werden auch folgende Gesichtspunkte berücksichtigt:
- Vermittlung zwischen den spezifischen Anforderungen der Geisteswissenschaften und den Fördermodalitäten der DFG
- Qualitäts- und gleichzeitige Chancensicherung anwendungsrelevanter Grundlagenforschung und interdisziplinärer Forschung
- Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Europäisierung und Internationalisierung
- Nachhaltige Wirksamkeit der Förderung, Struktur- und Profilbildung bei kompetitiver Forschungsförderung
Was fördern wir?
Die DFG fördert Einzelvorhaben und Forschungskooperationen (Koordinierte Programme), wissenschaftliche Infrastruktur und wissenschaftliche Kontakte. Spezifisch für die Geistes- und Sozialwissenschaften sind die Programme für Langfristvorhaben, die Freistellung für eigene Forschung als Teil der Projektförderung und Netzwerkbildung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Wen fördern wir?
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachdisziplinen an deutschen Forschungseinrichtungen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (i. d. R. Promotion). Für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden spezifische Förderinstrumente angeboten.
Wie fördern wir?
Bei der Finanzierung von Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Universitäten und Forschungsinstituten werden die besten Projekte im Wettbewerb ausgewählt. Die Gremien der DFG treffen ihre Entscheidungen aufgrund der Voten von Gutachter/innen aus dem In- und Ausland.