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Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG

Frauen in die Wissenschaft: „Braingain statt Braindrain“
Frauen in die Wissenschaft: "Braingain statt Braindrain"

Die Mehrheit der Mitglieder der DFG hat in der Mitgliederversammlung am 02.07.2008 über die Einführung und Umsetzung Forschungsorientierter Gleichstellungsstandards für den Zeitraum von 2008 bis 2013 entschieden. Die Umsetzungsprozesse zu den Standards erfolgen in eigener Verantwortung der Mitglieder; die DFG unterstützt die Aktivitäten ihrer Mitglieder durch Beratung und Koordination.

Erarbeitung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards

Im Dezember 2007 hat das Präsidium der DFG eine Kommission mit Expertinnen und Experten eingerichtet, um Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards zu erarbeiten. Über das von der Kommission erarbeitete Konzept hat die Mitgliederversammlung der DFG am 02. Juli 2008 beraten. Dabei hat sich die Mehrheit der Mitgliedseinrichtungen für das Konzept ausgesprochen und die Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards als Selbstverpflichtung beschlossen. Mit diesem Beschluss endete die Arbeit der Kommission.

Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards

Seit 01.07.2009 steht der vom Umsetzungskonzept der Standards vorgesehene Instrumentenkasten mit einer Sammlung von Chancengleichheitsmaßnahmen aus der Praxis für die Praxis zur Verfügung. Weitere Hintergrundinformationen zum Instrumentenkasten finden Sie direkt im Instrumentenkasten unter der Rubrik "über den Instrumentenkasten".

Informationen zu den einzelnen Umsetzungsschritten der Standards

Der Umsetzungsstand der Standards bei den DFG-Mitgliedseinrichtungen, die diese als Selbstverpflichtung beschlossen haben, wird seit dem Beschluss der Mitglieder im Sommer 2008 in jedem vom Umsetzungskonzept vorgesehenen Jahr in der Mitgliederversammlung thematisiert. Unter dem jeweiligen Umsetzungsjahr finden Sie Informationen der DFG zum aktuellen Umsetzungsschritt.

Die Mitgliederversammlung der DFG hat am 1. Juli 2009 aus dem Kreis der Mitglieder eine Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ eingesetzt. Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, die Mitgliedseinrichtungen bei der Umsetzung der Gleichstellungsstandards zu begleiten und zu unterstützen, ihre Konzepte und Zielvorgaben zu bewerten sowie Empfehlungen auszusprechen.

2010 hat die Arbeitsgruppe hierzu die bis dahin von 63 Mitgliedseinrichtungen (2 davon von außeruniversitären Einrichtungen) vorgelegten Stellungnahmen und ihre Selbstverpflichtungen zur Steigerung der Repräsentanz von Frauen gesichtet und dabei Kriterien für ihre Auswertung entwickelt. Insgesamt wurde dabei deutlich, dass in allen Mitgliedseinrichtungen, die Stellungnahmen vorgelegt haben, die Umsetzungsprozesse bereits eingeleitet wurden, allerdings unterschiedlich weit fortgeschritten sind. Um dies zu verdeutlichen und jeder Mitgliedseinrichtung die Möglichkeit zu geben, ihre Aktivitäten unter Berücksichtigung der Gesamtlage weiterzuentwickeln, hat die Arbeitsgruppe vier Stadien des Umsetzungsprozesses definiert und die Einrichtungen auf Grundlage ihrer Berichte in diese eingeordnet:

Stadium 1:   Erste Schritte zur Umsetzung wurden eingeleitet.

Stadium 2:    Einige erfolgsversprechende Maßnahmen sind bereits etabliert, weitere befinden sich noch in der Planung.

Stadium 3:    Ein überzeugendes Gesamtkonzept ist überwiegend bereits implementiert.

Stadium 4:    Ein bereits erfolgreich etabliertes Konzept wird weitergeführt und durch weitere innovative Ansätze ergänzt.

Die Ergebnisse der Einstufungen wurden den Hochschulen Anfang Juni zusammen mit einer individuellen Begründung mitgeteilt. Nach Einschätzung der Arbeitsgruppe befinden sich derzeit 10 Hochschulen in Stadium 1, 20 Hochschulen in Stadium 2 und 21 Hochschulen in Stadium 3. In Stadium 4 und damit als vorbildlich wurden die Berichte von diesen 12 Hochschulen eingestuft:


Um den Einrichtungen das Erstellen der Zwischenberichte zu erleichtern und der Bewertung eine für alle Beteiligten transparente und vergleichbare Struktur zu Grunde zu legen, hat die Mitgliederversammlung am 07. Juli 2010 einen Leitfaden verabschiedet, der von der Arbeitsgruppe „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ entwickelt wurde und für alle Zwischenberichte verbindlich ist.

Die Zwischenberichte sind bis zum 15. Februar 2011 bei der DFG-Geschäftsstelle einzureichen.

Am 27. Oktober 2010 findet in Bonn eine Informationsveranstaltung zur Erstellung der Zwischenberichte statt, die sich an die Leitungen der am Umsetzungsprozess der Gleichstellungsstandards beteiligten Einrichtungen richtet; auch deren Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte sind dazu herzlich eingeladen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe werden über den Bewertungs- und Begutachtungsablauf des ersten Umsetzungsschrittes berichten und für formale und inhaltliche Fragen zu den Zwischenberichten zur Verfügung stehen. Es wird außerdem die Möglichkeit bestehen, sich mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Einrichtungen über die bisherigen Erfahrungen mit den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards auszutauschen.

Die Zwischenberichte (einschließlich der Zielvorgaben) werden wiederum von der Arbeitsgruppe ausgewertet. Sie werden, wie von der Mitgliederversammlung am 07. Juli 2010 einstimmig beschlossen, nach der Mitgliederversammlung 2011 von der DFG zusammen mit den dazugehörigen Voten der Arbeitsgruppe an geeigneter Stelle veröffentlicht.


Ansprechpersonen

Gerne können Sie sich mit Fragen und Feedback zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards an die zuständigen Personen in der DFG-Geschäftsstelle wenden.

Zusatzinformationen

Kontakt

Gerne können Sie sich mit Fragen und Feedback zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards an die zuständigen Personen in der DFG-Geschäftsstelle wenden.


Instrumentenkasten

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Der Instrumentenkasten gibt einen Überblick über Maßnahmen an Hochschulen und deren Akzeptanz und Wirkung.

© 2010 DFG Aktualisierungsdatum: 16.02.2010Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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