Meilensteine der Chancengleichheitsarbeit der DFG seit 2000
Mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 03.07.2002 wurde die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft als programmatisches Ziel in § 1 der Satzung der DFG aufgenommen.
Seitdem hat die DFG eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, um diesen Anspruch umzusetzen.
Darüber hinaus hat sich die DFG in der gemeinsam mit den anderen großen Wissenschaftsorganisationen verabschiedeten „Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern“ vom 29.11.2006 verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren konkrete Maßnahmen durchzuführen und Ressourcen einzusetzen, um die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen an der Forschung deutlich zu steigern.
Weitere Informationen zur Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern finden Sie auf der Internetpräsentation des Wissenschaftsrats:
Um den in der Offensive formulierten Zielen gerecht zu werden, wurde vom Senat der DFG eine Senatsarbeitsgruppe „Chancengleichheit im Wissenschaftssystem“ eingerichtet, die eine Bestandsaufnahme vorhandener Maßnahmen erstellt und auf dieser Basis weitere Vorschläge entwickelt hat. Diese Vorschläge sind inzwischen überwiegend von der DFG umgesetzt.
Im Dezember 2007 hat das Präsidium der DFG eine Kommission mit Expertinnen und Experten aus dem deutschen Wissenschaftssystem eingerichtet. Aufgabe dieser Kommission war es, für die DFG Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards zu erarbeiten, die in Zukunft dafür sorgen sollen, dass die Mitglieder der DFG bei der Entwicklung ihrer Strukturen und ihres Personals durchgängig das Ziel der Gleichstellung beachten. Über das von der Kommission erarbeitete Konzept Forschungsorientierter Gleichstellungsstandards hat die Mitgliederversammlung der DFG Anfang Juli 2008 entscheiden. Die Mehrheit der Mitglieder der DFG hat dabei die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards und das dazugehörige Umsetzungskonzept als Selbstverpflichtung angenommen.