Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft
„Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft.“ (§ 1 Satz 3 der Satzung der DFG)
Der DFG ist die Gleichstellung in der Wissenschaft ein wichtiges Anliegen. Denn für herausragende Forschung ist die Beteiligung von exzellenten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen notwendig. Außerdem zeichnen sich divers zusammengesetzte Arbeitsgruppen wegen der Vielfalt der Perspektiven, Erfahrungen und Fähigkeiten ihrer Mitglieder durch Kreativität und Innovation aus.
Im Wissenschaftssystem sind Frauen jedoch – zumindest in den höheren Qualifikationsstufen – immer noch stark unterrepräsentiert; stellten sie 2010 mit 51,8 Prozent mehr als die Hälfte der Studienabschlüsse, so war ihr Anteil bei den Professuren insgesamt mit 19,2 Prozent nach wie vor sehr niedrig. Unter den höchstdotierten C4/W3-Professuren lag der Frauenanteil sogar nur bei 14,6 Prozent.
Um diesem Verlust an wissenschaftlichem Potenzial entgegenzuwirken bietet die DFG zahlreiche Maßnahmen in ihren Verfahren sowie auf Organisationsebene.
Auf den folgenden Seiten finden Sie Hintergrundinformationen, Zahlen und Fakten zum Thema Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Wissenschaftsförderung der DFG.
Die DFG informiert zu Chancengleichheitsmaßnahmen in den Förderverfahren
Chancengleichheit als Aufgabenfeld der DFG, Organisation der Chancengleichheitsarbeit der DFG, Statistik, ...
Wortlaut und Umsetzung der Gleichstellungsstandards
Hinweise für die Begutachtung, Mitglieder von Fachkollegien, Senat, Hauptausschuss und sonstigen Ausschüssen der DFG, ...
Informationen für Antragstellende und Geförderte der DFG zur Beantragung von Mitteln für Chancengleichheitsmaßnahmen, Anrechnung von Erziehungszeiten, Mutterschutz und Elternzeit, ...