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Hinweise für Gutachtende

Die wissenschaftliche Begutachtung der Anträge, die an die DFG gestellt werden, ist das Herzstück der Förderpraxis der DFG. Die DFG hört jährlich rund 10.000 Gutachterinnen und Gutachter aus dem In- und Ausland. Sie werden von der Geschäftsstelle nach ihrer fachlichen Expertise ausgewählt und bewerten die Anträge ehrenamtlich nach wissenschaftlicher Exzellenz, Relevanz und Originalität. Sie geben nach eingehender Prüfung ihre Empfehlung ab und liefern damit die Basis für die spätere Entscheidung im jeweiligen Entscheidungsgremium.

Die Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter stellt sicher, dass jeder wesentliche Aspekt eines Antrags kompetent abgedeckt wird. Die Begutachtenden sind auf ihrem jeweiligen Gebiet ausgewiesene Forscherinnen und Forscher; sie haben den für eine sachliche Beurteilung notwendigen Überblick. Die Geschäftsstelle achtet bei der Auswahl sorgfältig darauf, dass kein Anschein von Befangenheit beispielsweise durch Kooperation oder Konkurrenz, Lehrer-/Schüler-Beziehungen, gegenseitige Begutachtungen, etc. entsteht.

Im Fall von schriftlichen Gutachten bewerten im nächsten Schritt die aus der Wissenschaft gewählten Fachkollegien die Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter und die Aussagen der Gutachten um im Vergleich aller in einem Fach vorliegenden Anträge eine Förderempfehlung zu formulieren, die den Gremien zur Entscheidung vorgelegt wird.

Bei Begutachtungsgruppen ist zwingend die Anwesenheit mindestens eines Mitglieds eines Fachkollegiums vorgesehen. Die Geschäftsstelle stimmt die Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter mit diesem bzw. diesen ab.

Die DFG bietet vielfältige Förderinstrumente, mit denen sie die Umsetzung wissenschaftlicher Ideen unterstützt. Daher heißt es, vor einem Antrag das geeignete Programm sowie die gewünschten Module auszuwählen. Die Rubrik „Hinweise für Antragstellende“ zeigt, welche Schritte Sie tun müssen, um die richtige Förderung für Ihr Projekt zu beantragen.

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