Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Über einen Antrag entscheiden

Nach der Begutachtung erfolgt die fachliche Qualitätssicherung durch die zuständigen Fachkollegien. Nach einer weiteren formalen Qualitätssicherung durch die DFG-Geschäftsstelle geht der Antrag an das zuständige Entscheidungsgremium – in der Einzelförderung der Hauptausschuss, bei anderen Verfahren die jeweiligen Bewilligungsausschüsse.

Aufgaben der Fachkollegien

Den Fachkollegien obliegt die Verantwortung für die wissenschaftliche Bewertung aller Anträge auf Förderung von Forschungsvorhaben. Hierbei tragen sie dafür Sorge, dass in allen Förderverfahren der DFG gleiche wissenschaftliche Bewertungsmaßstäbe angewandt werden. Sie werden bei ihren Aufgaben von Gutachterinnen und Gutachtern unterstützt. Die Vorgehensweise regelt die Rahmengeschäftsordnung (Merkblatt 70.02).

Im schriftlichen Begutachtungsverfahren obliegt den Mitgliedern der Fachkollegien nach der Begutachtung die abschließende wissenschaftliche Bewertung der Anträge, der Gutachten und des Begutachtungsverfahrens und der Vorschlag über Bewilligung oder Ablehnung an das abschließende Entscheidungsgremium. Diese Bewertung erfolgt entweder im schriftlichen Verfahren oder in einer Sitzung des Fachkollegiums. Je nach Fachkultur variiert die konkrete Arbeitsweise der insgesamt 48 Fachkollegien.

In Begutachtungsgruppen der Koordinierten Verfahren (und wenigen Antragskonstellationen im Einzelverfahren) werden die Empfehlungen für das jeweils zuständige Entscheidungsgremium in einer Sitzung von Gutachterinnen und Gutachtern unter Mitwirkung von mindestens einem Mitglied eines fachlich zuständigen Fachkollegiums erstellt. Die Dauer solcher Sitzungen beträgt im Regelfall ein oder zwei Tage. Durchschnittlich fallen ein bis zwei Begutachtungen pro Jahr und Mitglied eines Fachkollegiums an.

Aufgaben des Senats und des Hauptausschusses sowie der Unterausschüsse

Der Senat als das wissenschaftspolitische Gremium der DFG nimmt gemeinsame Anliegen der Forschung wahr und fördert ihre Zusammenarbeit. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Senat Kommissionen und Ausschüsse bilden, deren Mitglieder dem Senat nicht anzugehören brauchen. Der Senat berät die Entscheidungsvorlagen aus den Fachkollegien und bereitet so die Entscheidung des Hauptausschusses vor. Die Senatsausschüsse für die Sonderforschungsbereiche und die Graduiertenkollegs bereiten die Förderentscheidungen der beiden korrespondierenden Bewilligungsausschüsse als Unterausschüsse des Hauptausschusses vor.

Der Hauptausschuss ist das zentrale Entscheidungsgremium der DFG, das über die an die DFG gerichteten Anträge auf Förderung im Normal- und Schwerpunktverfahren, im Emmy Noether- und im Heisenberg-Programm sowie im Rahmen der Förderung wissenschaftlicher Informationsinfrastruktur entscheidet. Auch Entscheidungen über Anträge für Großgeräte, die Auswahlentscheidungen im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm und Entscheidungen in Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens trifft der Hauptausschuss.

Die Bewilligungsausschüsse für die Graduiertenkollegs und für die Sonderforschungsbereiche entscheiden über die an die DFG gerichteten Anträge auf Einrichtung und Förderung in den beiden Programmen.

Aufgaben des Ausschusses für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI)

Der Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) ist ein Unterausschuss des Hauptausschusses und berät die DFG bei allen Vorhaben und Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung der wissenschaftlichen Informationsversorgung.

© 2010-2018 by DFG
Ausdruck aus dem Angebot der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)