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Gendereffekte in der Forschungsförderung

Cover Studie: Gendereffekte in der Forschungsförderung

Im Rahmen des Engagements für Chancengleichheit im Wissenschaftssystem hat die DFG eine Studie in Auftrag gegeben, die Aufschluss über denForschungsstand zu „Wissenschaftlerinnen und Drittmittelförderung“ gibt. Konkret wurden die Ergebnisse vieler Forschungsprojekte zu genderspezifischen Aspekten von Antragsverhalten und An-tragserfolg zusammengetragen und analysiert. Das Projekt wurde von Dr. Marina Ranga, Dr. Namrata Gupta und Prof. Henry Etzkowitz (University of Stanford) durchgeführt.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Forschungsförderung weit verbreitet sind und nach einzelnen Ländern variieren. Sie reflektiert allerdings in erster Linie geschlechtsspezifische Unterschiede im gesamten Wissenschaftssys-tem, die von unterschiedlichen sozialen Verpflichtungen bis zur Unterrepräsentation von Frauen in Entscheidungspositionen und zu unterschiedlicher Forschungsproduktivität reichen. Die Unterschiede hängen jedoch auch stark von der Rolle der jeweiligen Förderorganisation und der Wissenschaftsdisziplin ab. Die Autorinnen und der Autor zeigen Forschungslücken auf und entwickeln darüber hinaus Vorschläge für Maßnahmen und politische Instrumente, um den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Forschungsförderung zu begegnen.

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