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DFG-Präsident zu FAZ-Beitrag: „Diskurs statt Polemik“

Zum Artikel „Die freie Wissenschaft ist bedroht“ von Roland Reuß und Volker Rieble in der FAZ vom 19.Oktober 2011 erklärt der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Matthias Kleiner:

„Unrichtige und unsachliche Anwürfe werden dadurch nicht richtiger und sachlicher, dass sie nach dreieinhalb Monaten nur ausführlicher an prominenter Stelle wiederholt werden dürfen. Der in der heutigen FAZ erschienene Beitrag von Roland Reuß und Volker Rieble zeichnet erneut ein Zerrbild von der DFG, das mit der Realität nicht das Geringste zu tun hat. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist weder intransparent noch geheimbündlerisch, an öffentlich abgelegter Rechenschaft mangelt es bei ihr ebenso wenig wie an Kontrolle. Dies wissen auch all jene in Wissenschaft, Politik, Medien und Öffentlichkeit, denen es um die Stärkung von Wissenschaft und Forschung und ihrer Förderung in Deutschland geht, nicht aber um ihre Beschädigung. Ihre zahlreichen Reaktionen seit den ersten Anwürfen von Herrn Reuß und Herrn Rieble Anfang Juli zeigen auch, dass diese Anwürfe in ihrem Gehalt und ihrer Zielrichtung richtig eingeschätzt werden. Die DFG ist an jedem ernstgemeinten Diskurs über die Strukturen und die Qualität von Forschungsförderung hochinteressiert; an Skandalisierung und polemischem Disput wird sie sich hingegen nicht beteiligen.“

Der DFG-Präsident fügte hinzu:

„Persönlich lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich vor Amtsantritt sämtliche DFG-geförderten Projekte abgegeben und seitdem eine neue Forschungsförderung weder erhalten noch beantragt habe.“

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