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Internationale Verbünde und Organisationen

Die DFG wirkt aktiv an der internationalen Forschungspolitik mit: Zum einen ist sie selbst Mitglied in verschiedenen Dachorganisationen und Gremien und zum anderen unterstützt sie deutsche wissenschaftliche Gesellschaften bei deren Mitgliedschaft in internationalen Verbünden.

Im Ausschuss zur Koordinierung der Auslandsbeziehungen (AKA) sind die großen deutschen Wissenschafts- und Forschungsförderorganisationen vertreten. Als Koordinationsgremium dient er

  • dem informellen Austausch über aktuelle Entwicklungen der Auslandskooperationen,
  • der Entwicklung gemeinsamer strategischer Überlegungen,
  • der Abstimmung der Auslandsaktivitäten einzelner und dem koordinierten Vorgehen aller Mitgliedsorganisationen und
  • als Plattform für gemeinsame Initiativen (z.B. European Charter for Researchers, Code of Conduct, etc.).

Der AKA ist ein Arbeitsgremium der für die Auslandsbeziehungen der Wissenschafts- und Forschungsförderorganisationen zuständigen Mitarbeiterebene. Der Ausschuss trifft jährlich zweimal zusammen und stellt ein festes Informationsnetzwerk dar, das offen ist für eine lebendige Wechselwirkung mit allen im Dienst der internationalen Wissenschaftsbeziehungen stehenden Einrichtungen. Der AKA ist insbesondere an einem kontinuierlichen Informationsaustausch mit den Kultur- und Wissenschaftsreferenten der deutschen und ausländischen Botschaften sehr interessiert. Das Sekretariat des AKA wird geführt von der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Die Mitgliedsorganisationen des AKA:

Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Fraunhofer-Gesellschaft (FhG)
Fulbright Kommission
Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren (HGF)
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
Leibniz Gemeinschaft (WGL)
Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften
Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
VolkswagenStiftung
Wissenschaftsrat (WR)


ICSU (International Council for Science) wurde 1919 als nongouvernementale internationale Dachorganisation gegründet. Mitglieder sind nationale Forschungs- und Förderorganisationen sowie internationale Fachgesellschaften. Die DFG ist seit 1952 ICSU-Mitglied und vertritt alle Wissenschaftler in Deutschland. Die DFG unterstützt die Arbeit des ICSU sowohl durch jährliche Beiträge als auch durch Bereitstellung von Mitteln für eine Beteiligung von Wissenschaftlern in Deutschland an den Programmen des ICSU. Die DFG beruft zudem nationale Ausschüsse unter dem Dach des ICSU. Hier unterstützen die Mitglieder den internationalen Austausch zu wichtigen wissenschaftlichen Fragen.


IFS ist eine Stiftung mit Sitz in Stockholm, deren Zielsetzung in der Förderung junger herausragender Wissenschaftler in Entwicklungsländern im Bereich des Managements biologischer Ressourcen besteht. Die DFG ist seit 1975 institutionelles Mitglied und leistet Beiträge zur Finanzierung dieser Förderung.


Der Global Research Council (GRC) ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Spitzen („Heads of Research Councils“) von Forschungs- und Forschungsförderorganisationen aus der ganzen Welt. Ziel dieser virtuellen Organisation – sie verzichtet auf eine Geschäftsstelle oder ein permanentes Sekretariat sowie auf ein eigenes Budget – ist es, das Gros des Forschungspotenzials der Welt zu repräsentieren, regelmäßig weltweit interessierende Fragen der Forschung und ihrer Förderung zu erörtern und die Ergebnisse in gemeinsame Empfehlungen und Standards einfließen lassen.


Die Vorsitzenden und Präsidenten der großen Förderorganisationen aus den G-8-Ländern (Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland, USA, Kanada, Japan, Russland) treffen sich in jedem Jahr zu forschungspolitischen Gesprächen. Die deutsche Seite wird durch die Präsidenten der DFG und der Max-Planck-Gesellschaft vertreten.


ECORD ist ein Zusammenschluss von 17 europäischen Förderorganisationen mit dem Ziel, Europas Beitrag zum internationalen IODP (Integrated Ocean Drilling Program) zu bündeln und zu koordinieren. Die DFG übernimmt maßgeblich den deutschen Beitrag, um deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Teilnahme an IODP-Expeditionen zu ermöglichen.

Weitere Informationen:


„Knowledge Exchange“ ist eine gemeinsame Initiative der DFG, der Denmark’s Electronic Research Library (DEFF), der SURFfoundation in den Niederlanden und dem Joint Information Systems Committee (JISC) in Großbritannien, die sich unter anderem für den Auf- und Ausbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten einsetzt.


Science Europe ist eine Vereinigung der wichtigsten Forschungs- und Förderorganisationen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung in Europa mit Sitz in Brüssel und wurde im Jahr 2011 gegründet. Das prioritäre Ziel von Science Europe ist es, die wissenschaftsgeleiteten Belange und Interessen der Grundlagenforschung beim Aufbau der European Research Area (ERA) durch die unmittelbare Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern zu vertreten. Science Europe wird somit, auf Basis der Kompetenzen ihrer Mitglieder, die Kooperationen zwischen diesen verstärken und sich insbesondere dadurch als dritte Kraft der Wissenschaft, neben Europäischer Kommission und den Mitgliedsstaaten im Europäischen Forschungsraum darstellen.

Weitere Informationen:


Zusatzinformationen

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