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ANR-DFG-Förderprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Seit 2007 ermöglicht das gemeinsame Abkommen zwischen der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Förderung integrierter deutsch-französischer Forschungsprojekte.

Das Förderprogramm dient dem Ausbau und der Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Programm macht keine thematischen Vorgaben. Auch Anträge für Projekte mit Komponenten datenbezogener Infrastrukturen sind möglich. Dadurch wird die Basis für nachhaltige deutsch-französische Kooperationen und Netzwerke geschaffen.

Neben der allgemeinen Intensivierung der deutsch-französischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit verfolgt das Programm noch zwei weitere Ziele. Die Geistes- und Sozialwissenschaften in beiden Ländern sollen ermuntert werden, durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in bestimmten Forschungsfeldern Ergebnisse zu erarbeiten, die auch für wichtige und längst nicht mehr nationalstaatlich begrenzte gesellschaftliche oder politische Probleme von Belang sind. Sie sollen ferner in den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen nach wie vor eine Rolle spielen, die Vorzüge der Mehrsprachigkeit ebenfalls im Wissenschaftsbetrieb nutzen und demonstrieren.

Besondere Beachtung wird dem integrierten Charakter der beantragten Projekte gewidmet – von der Konzeption bis zum Arbeitsplan. Nur solche Projekte können gefördert werden, in denen das Zusammenwirken der deutschen und französischen Partner überzeugend gestaltet ist und der daraus zu erwartende wissenschaftliche Gewinn deutlich wird. Projekte können für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.

Ansprechpartner bei der DFG für inhaltliche Fragen:

Ansprechpartner für formelle Fragen:

FAQs zur Antragstellung

Muss ich mich vor der Antragstellung bei der DFG registrieren?

Nur wenn Sie zum ersten Mal einen Antrag bei der DFG stellen, müssen Sie sich zuerst für die Antragstellung registrieren. Dieser Prozess läuft nicht automatisch ab, sondern wird über unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeführt. Gewähren Sie uns deshalb mind. 24 Stunden Zeit hierfür. Sobald Sie registriert sind, können Sie mit der Antragstellung in ELAN beginnen.

Wer ist Antragsteller und wer ist Beteiligter im Projekt?

„Antragsteller" auf deutscher Seite sind konkret diejenigen Personen, die Mittel bei der DFG beantragen. Die französischen Antragsteller sind „Kooperationspartner" und auch als solche in ELAN zu erfassen. Alle anderen aufgeführten Personen beider Länder müssen nicht in ELAN erfasst werden, das gilt auch für Mitarbeiter, für die Mittel beantragt werden.

Wann ist der Zeitpunkt der Einreichung des Antrags?

Sie müssen selbstverständlich nicht bis zum Tag des Endes der Ausschreibungsfrist mit der Einreichung warten. Insbesondere wenn Sie mit ELAN noch nicht vertraut sind und Sie möglicherweise noch technische Fragen haben, sollten Sie sich bereits vorher hiermit befassen. Es ist am Tag der Deadline auch nicht gewährleistet, dass unsere Telefonleitungen immer frei sind, da das Interesse erfahrungsgemäß dann immer besonders hoch ist.