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Erster „Research in Germany“-Auftritt auf der MSE2018

Gut besuchte Veranstaltungen und gelungene Kooperation mit der DGM

Erster „Research in Germany“-Auftritt auf der MSE2018 - Teaserbild
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(28.09.18) Der Materials Science and Engineering Congress (MSE) findet alle zwei Jahre an der Technischen Universität im südhessischen Darmstadt statt. Mit ca. 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus rund 50 verschiedenen Ländern ist er einer der größten englischsprachigen materialwissenschaftlichen Konferenzen in Europa; mit wachsender Bedeutung weltweit.

Dem Aufruf der DFG, sich am „Research in Germany“-Gemeinschaftsstand zu beteiligen, folgten zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Neben Vertreterinnen und Vertretern der CAU Kiel, der FAU Erlangen-Nürnberg, der Hochschule Aalen, des Karlsruher Institut für Technologie, der Technischen Universitäten Bergakademie Freiberg, Darmstadt und Dresden und der Universität des Saarlandes präsentierten sich auch die Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft mit einem eigenen Standteil. Dies bot den zahlreichen deutschen und internationalen Besucherinnen und Besuchern einen beeindruckenden Querschnitt durch die fachspezifische Forschungslandschaft und die Gelegenheit zu intensivem fachspezifischen Austausch. Dieser wurde nicht zuletzt durch Exponate wie eine virtuelle 3D-Tour durch den Reinraum eines Forschungsinstituts, ein Mikroskop zur Betrachtung mikrothermischer elektrischer Kühler, 3D-gedruckte Modelle und Reagenzgläschen mit magnetischen Nanopartikeln, verkapselten Nanopartikeln und Quantum Dots beflügelt.

Deutsch-argentinisch-amerikanische Informationssession

Parallel zum Standauftritt beteiligte sich die Initiative „Research in Germany“ auch an einer von der DGM, der argentinischen Fachgesellschaft SAM (Argentine Society for Metals) und der amerikanischen TMS (The Minerals, Metals and Materials Society) gemeinsam organisierten Informations- und Netzwerkveranstaltung für Konferenzteilnehmerinnen und Konferenzteilnehmer aus dem Gastland Argentinien. In zahlreichen, zum Teil sehr anschaulichen Vorträgen, wurden Forschungs-, Karriere- und Kooperationsmöglichkeiten in und mit den Ländern Deutschland, Argentinien und den USA aufgezeigt und eigene Forschungserfahrungen geteilt. „Research in Germany“ hielt hier einen Überblicksvortrag über die deutsche Forschungslandschaft und zeigte Stipendienprogramme deutscher Fördereinrichtungen auf. Insbesondere die lebendigen und praxisnahen Statements des argentinisch-stämmigen DAAD-Stipendiaten Gonzalo Barbeito, Universität der Bundeswehr, München, und des Humboldt-Stipendiaten Dr. Marcos Soldera, Technische Universität Dresden, illustrierten die vielfältigen Möglichkeiten, kamen beim argentinischen Publikum sehr gut an und wurden dankbar applaudiert.

Höhepunkt Science Breakfast

Höhepunkt der „Research in Germany“-Aktivitäten auf der MSE stellte das von der Kampagne gemeinsam mit der DGM ausgerichtete „Science Breakfast“ dar. Zum Sonnenaufgang über Darmstadt trafen sich 40 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und Expertinnen und Experten aus der deutschen Forschungslandschaft zu Beratungsgesprächen. Bei Vollkornschnitten und Müsli wurde sich an den sechs verschiedenen Thementischen intensiv über die Vielfalt des deutschen Forschungssystems, die Anschlussmöglichkeiten für internationale Forschende in Deutschland oder die nächsten möglichen Karriereschritte ausgetauscht. Trotz früher Stunde waren alle Beteiligten mit Freude dabei und unterhielten sich noch weit über die ursprünglich angesetzte Zeit hinaus in der „DGM Lounge“.

Erfolgreiche Kooperation zwischen „Research in Germany“ und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde

Die gesamte „Research in Germany“-Präsenz auf der MSE wurde durch die gute Zusammenarbeit der DFG mit der ausrichtenden DGM erst möglich gemacht. Der intensive Austausch im Vorfeld begann bereits ein Jahr im Voraus und wurde letztendlich besonders sichtbar in Form der gemeinsam ausgestatteten Lounge, die neben den alljährlichen Sitzwürfeln der MSE, erstmals auch Sitzwürfel im „Research in Germany“-Design enthielt.

Die nun erfolgreich gestartete Kooperation zwischen „Research in Germany“ und der DGM soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. So zum Beispiel in weiteren gemeinsamen Auftritten auf internationalen Fachtagungen im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

Über den Kongress

Veranstalter der MSE ist die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM), die den Kongress zusammen mit einer Tochtergesellschaft auch organisiert. Neben einem umfangreichen wissenschaftlichen Programm, in dessen Rahmen in Symposien, Plenar- und Begleitveranstaltungen die neusten Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik diskutiert werden, gehören auch eine Messe sowie ein Spezialangebot für ein spezifisches Gastland zum festen Repertoire der MSE. Das Gastland war in diesem Jahr Argentinien. Sowohl die argentinische Fachgesellschaft (SAM – Argentine Society for Metals) als auch die US-amerikanische Schwestergesellschaft (TMS – The Minerals, Metals and Materials Society) fungierten als zusätzliche Kongresspartner und boten gemeinsame Veranstaltungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an.