Im internationalen Kontext
Beziehungen zu ausländischen Partnerorganisationen und Mitgliedschaften in internationalen Verbünden
Die DFG wirkt aktiv mit an der internationalen Forschungspolitik und pflegt die Beziehungen zu einer Vielzahl ausländischer Partnerorganisationen in allen Kontinenten. Sie ist institutionell in verschiedenen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Organisationen und Gremien auf internationaler und europäischer Ebene vertreten.
Internationale Strategie der DFG
Zur Aufgabe einer nationalen Forschungsförderorganisation gehört seit langem auch das Agieren im internationalen Umfeld, um die eigene Wissenschaft optimal unterstützen und global bei ihrer Positionierung helfen zu können. Die DFG erarbeitet hierzu Stellungnahmen und Strategien, die in den hier zur Verfügung gestellten Papieren veröffentlicht werden:
Die DFG wirkt aktiv mit bei der Schaffung und Ausgestaltung eines einheitlichen Europäischen Forschungsraumes. Wie aus dem Ende 2008 verabschiedeten Präsidiums-Papier "Die DFG im Europäischen Forschungsraum. Position und Perspektiven" hervorgeht, sieht die DFG ihr wichtigstes Anliegen dabei in der Überwindung der nationalstaatlichen Fragmentierung der europäischen Forschungslandschaft durch eine enge Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen im Rahmen der EuroHORCs sowie die gemeinsame Förderung grenzüberschreitender Forschungsprojekte. In diesem Zusammenhang wird die European Science Foundation (ESF) mehr und mehr zum Exekutivorgan dieser Zusammenarbeit.
Die DFG wirkt aktiv an der internationalen Forschungspolitik im Rahmen von internationalen Kooperationen in Fachgebieten sowie in ihrer Mitgliedschaft in verschiedenen internationalen non-gouvernementalen Dachorganisationen und in einer Reihe internationaler Gremien mit.
Um ihre Förderungsaufgaben besser wahrnehmen zu können, pflegt die DFG Beziehungen zu einer Vielzahl ausländischer Partnerorganisationen in allen Kontinenten. In vielen Ländern der Welt sind förmliche Abkommen auch weiterhin die notwendige Voraussetzung für eine wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Unter der Marke „Research in Germany – Land of Ideas“ werben vier Verbundpartner durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Aktivitäten im In- und Ausland für den Forschungsstandort Deutschland und führen verschiedene Maßnahmen durch, die die internationale Sichtbarkeit der deutschen Spitzenforschung erhöhen, Innovationspotentiale stärken, Mobilitätsinteressen wecken und Kooperationsanbahnung fördern.