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Dachorganisationen und Verbünde

Internationale Kooperationen und Mitgliedschaften

Die DFG wirkt aktiv an der internationalen Forschungspolitik im Rahmen von internationalen Kooperationen in Fachgebieten sowie in ihrer Mitgliedschaft in verschiedenen internationalen non-gouvernementalen Dachorganisationen und in einer Reihe internationaler Gremien mit. So bestehen zur Förderung internationaler Kooperationen in einzelnen Fachgebieten – z.B. der Chemie, der Physik und den Geowissenschaften - zusätzliche Fördermöglichkeiten mit dem Ziel im Rahmen von Vorbereitungen gemeinsamer Initiativen und Gemeinschaftsanträgen die Zusammenarbeit und die Möglichkeit nationaler und internationaler Forschung effizient nutzbar zu machen.

Als Mitglied in verschiedenen Dachorganisationen und Verbünden unterstützt die DFG internationale Forschung zusätzlich durch jährliche Beiträge als auch durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für eine Beteiligung von Wissenschaftlern.

Vertretungen der AKA-Mitglieder im Ausland
© AKA

Der Ausschuss zur Koordinierung der Auslandsbeziehungen (AKA) besteht aus Vertretern der großen deutschen Wissenschafts- und Forschungsorganisationen.


ICSU (International Council for Science) wurde 1919 als nongouvernementale internationale Dachorganisation gegründet. Mitglieder sind nationale Forschungs- und Förderorganisationen sowie internationale Fachgesellschaften. Die DFG ist seit 1952 ICSU-Mitglied und vertritt alle Wissenschaftler in Deutschland. Die DFG unterstützt die Arbeit des ICSU sowohl durch jährliche Beiträge als auch durch Bereitstellung von Mitteln für eine Beteiligung von Wissenschaftlern in Deutschland an den Programmen des ICSU. Die DFG beruft zudem nationale Ausschüsse unter dem Dach des ICSU. Hier unterstützen die Mitglieder den internationalen Austausch zu wichtigen wissenschaftlichen Fragen. Das Nationale Komitee für Global Change Forschung koordiniert im Wesentlichen die von ICSU getragenen internationalen Forschungsprogramme zum Globalen Wandel.


IFS ist eine Stiftung mit Sitz in Stockholm, deren Zielsetzung in der Förderung junger herausragender Wissenschaftler in Entwicklungsländern im Bereich des Managements biologischer Ressourcen besteht. Die DFG ist seit 1975 institutionelles Mitglied und leistet Beiträge zur Finanzierung dieser Förderung.


Die Vorsitzenden und Präsidenten der großen Förderorganisationen aus den G-8-Ländern (Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland, USA, Kanada, Japan, Russland) treffen sich in jedem Jahr zu forschungspolitischen Gesprächen. Die deutsche Seite wird durch die Präsidenten der DFG und der Max-Planck-Gesellschaft vertreten.


EUPRO ist ein Zusammenschluss der für die Förderung der Physik zuständigen Vertreter europäischer Förderorganisationen. Ziel der Organisation ist es, durch Erfahrungsaustausch und die Vorbereitung gemeinsamer Initiativen die europäische Wissenschaft im Bereich der Physik gezielt voranzubringen.

Die National Science Foundation (NSF) der USA, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und weitere europäische Förderorganisationen kooperieren seit mehreren Jahren im Rahmen des "Materials World Network", um die Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa auf dem Gebiet der Materialforschung zu stärken. Die DFG hat diese Initiative im Jahr 2008 verstetigt, indem sie bis auf Weiteres Gemeinschaftsprojekte in der Materialforschung mithilfe koordinierter Förderung durch die nationalen Förderorganisationen dauerhaft ermöglicht.


Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, nationale und internationale Forschungsmittel effizienter nutzbar zu machen und die Sichtbarkeit der europäischen Wissenschaft im Bereich der Chemie zu erhöhen. Die Aktivitäten beinhalten unter anderem transnationale Ausschreibungen und die Ausrichtung der "Young Chemists´ Workshops".


ECORD ist ein Zusammenschluss von 16 europäischen Förderorganisationen mit dem Ziel, Europas Beitrag zum internationalen IODP (Integrated Ocean Drilling Program) zu bündeln und zu koordinieren. Die DFG übernimmt maßgeblich den deutschen Beitrag, um deutschen Wissenschaftlern die Teilnahme an IODP Expeditionen zu ermöglichen.

EuroMargins ist ein EuroCORES Programm der European Science Foundations zur Unterstützung der Forschung an passiven Kontinentalrändern. Die DFG beteiligt sich neben zahlreichen anderen europäischen Förderorganisationen an der Finanzierung kooperativer Forschungsvorhaben.

Weitere Programme der European Science Foundation:

  • Challenges of Marine Coring Research (EuroMARC)
  • Workshops on Marine Research Drilling (Magellan Workshop Series)

 


„Knowledge Exchange“ ist eine gemeinsame Initiative der DFG, der Denmark’s Electronic Research Library (DEFF), der SURFfoundation in den Niederlanden und dem Joint Information Systems Committee (JISC) in Großbritannien, die sich unter anderem für den Auf- und Ausbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten einsetzt.


Zusatzinformationen

© 2010-12 DFG Aktualisierungsdatum: 19.08.2010Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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