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Senatskommission für Biodiversitätsforschung

Stammbaum-Rekonstruktionen mittels DNA-Sequenzen (hier am Beispiel der tropischen Nachtfaltergattung Eois) sind ein unverzichtbares Werkzeug moderner Biodiversitätsforschung.
Stammbaum-Rekonstruktionen mittels DNA-Sequenzen (hier am Beispiel der tropischen Nachtfaltergattung Eois) sind ein unverzichtbares Werkzeug moderner Biodiversitätsforschung.
© Graphic: P. Strutzenberger, Photo: G. Brehm

Biodiversitätsforschung ist ein junges interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, dessen Forschungsaufgaben oft nur in langfristigen Ansätzen lösbar sind. Die DFG fördert hier seit einiger Zeit neben etlichen Einzelvorhaben auch eine Anzahl größerer Forschungsverbünde, eingeschlossen die Forschungsplattform Biodiversitätsexploratorien. Biodiversitätsforschung entspricht der Verpflichtung, die Deutschland durch die Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention (CBD) eingegangen ist.

Die vom Senat der DFG für sechs Jahre eingesetzte Kommission soll dem Wissenschaftszweig die Möglichkeit geben, sich selbst zu organisieren und Lösungen für die brennenden Probleme des Fachgebiets zu finden. Die Kommission hat vor allen Dingen folgende Aufgaben von grundsätzlicher Bedeutung:

  • Bereitstellung eines Diskussionsforums zur Förderung der Zusammenarbeit der Fachrichtungen und Selbstorganisation.
  • Koordination der von der DFG geförderten Biodiversitätsforschung mit dem Ziel, Projekte und Disziplinen (besser) zu vernetzen und dadurch weitere Synergien zu erzielen.
  • Positionierung und Priorisierung der deutschen Biodiversitätsforschung auf der internationalen Ebene, Vertretung der deutschen Forschung in internationalen Zusammenschlüssen.
  • Ausloten der Notwendigkeit und ggf. Unterstützung von weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungs(infra)struktur.
  • Wahrnehmung der Beratungsfunktion der DFG für Politik und Öffentlichkeit in wissenschaftlichen Fragen mit Biodiversitätskontext.
  • Fortführung des früheren informellen DFG-Arbeitskreises „Biodiversitätsforschung: Ressourcenzugang und gerechter Vorteilsausgleich“ als eigene Arbeitsgruppe „Access and Benefit Sharing“ der SKBDF und Fortführung des Kontaktes zum CBD-Sekretariat.
  • Betreuung des „Arbeitskreises Biodiversitätsforschung“ im Forum für Forschungsförderung der Allianz.
Gruppenfoto (Senatskommission für Biodiversitätsforschung)
vordere Reihe v.l.n.r.: Prof. Dr. Wolfgang Stephan, Prof. Dr. Markus Fischer (Vorsitzender), Prof. Dr. Christian Wirth, Dr. Lily O. Rodríguez (AG ABS der SKBDF) mittlere Reihe v.l.n.r.: Prof. Dr. Volker Mosbrugger, Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Prof. Dr. Klement Tockner, Prof. Dr. Francois Buscot, PD Dr. Andreas Kruess, Prof. Dr. Wolfgang W. Weisser, Dr. Meike Teschke (DFG), Prof. Dr. Erwin Beck (Stellvertretender Vorsitzender) hintere Reihe v.l.n.r.: Prof. Dr. Stefanie Engel, Prof. Dr. Jörg Bendix, PD Dr. Birgit Gemeinholzer, Prof. Dr. Konrad Fiedler, Prof. Dr. Johannes Vogel, Gaby Rerig (DFG), Prof. Joachim W. Kadereit Öffnen (jpg)

Kontakt Vorsitzender

  • Professor Dr. Markus Fischer
    Biodiversität und Klima Forschungszentrum
    Senckenberganlage 25
    60325 Frankfurt

    University of Bern
    Institute of Plant Sciences
    Plant Ecology
    Altenbergrain 21
    3013 BERN
    SCHWEIZ
    E-Mail: markus.fischer@ips.unibe.ch


Ansprechpersonen

Dr. Meike Teschke

Zusatzinformationen

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