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Senatskommission für Agrarökosystemforschung

Die deutsche Agrarökosystemforschung hat ein hohes Niveau und große fachliche Breite, erreicht aber wegen standörtlicher und fachlicher Aufsplitterung nicht das notwendige Maß an Interdisziplinarität sowie nationaler und internationaler Sichtbarkeit.

Die Senatskommission für ‚Agrarökosystemforschung‘ hat das Ziel, in sechs Jahren disziplinübergreifende Ansätze für die Koordination wissenschaftlicher Expertise, zur Verbesserung der Forschungsinfrastruktur und zur Etablierung der für die Forschung förderlichen Rahmenbedingungen in der Agrarökosystemforschung zu erarbeiten.

Mit der Berufung der Senatskommission für Agrarökosystemforschung im Jahre 2012 sind zwei aktuelle Themenfelder aufgegriffen worden um sich den zukünftigen Herausforderungen der Sicherung der nachhaltigen und ressourceneffizienten Produktion von Biomasse zu stellen. Sie bilden die konkrete Basis für den Arbeitsauftrag der auf sechs Jahre befristeten Senatskommission.

Wie lässt sich eine Erhöhung der Flächenproduktivität bei gleichzeitigem Schutz natürlicher und nicht erneuerbarer Ressourcen sowie dem Schutz und Erhalt von Ökosystemdienstleistungen erreichen?

Ziel ist die Benennung der grundlegenden Forschungsthemen für eine standortgerechte und effiziente Ertragssteigerung und der sich daraus ergebenden Anstöße für eine disziplinübergreifende systemwissenschaftliche Bearbeitung.

Arbeitsgruppen:

Wie müssen die bestehenden agrarökologischen Feldversuchsinfrastrukturen zur Beantwortung der oben genannten, disziplinübergreifenden Forschungsfragen verbessert bzw. erweitert werden?

Ziel ist eine Abstimmung resp. Optimierung des agrarwissenschaftlichen Feldversuchswesens der deutschen Hochschulstandorte.

Arbeitsgruppe:

Weitere Informationen

Arbeitspapiere und Publikationen

1. DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung (2013): Feldversuchsinfrastrukturen – Status quo und Perspektiven. Positionspapier der DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung. Federführung: H. Stützel, N. Brüggemann, A. Fangmeier, F. Ordon, E. Schlecht, R. Seppelt, V. Wolters. S. 5.

2. DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung (2014): Nachhaltige ressourceneffiziente Erhöhung der Flächenproduktivität: Zukunftsoptionen der deutschen Agrarökosystemforschung. Grundsatzpapier der DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung. Federführung: V. Wolters, J. Isselstein, H. Stützel, F. Ordon, C. von Haaren, E. Schlecht, J. Wesseler, R. Birner, M. v. Lützow, N. Brüggemann, B. Diekkrüger, A. Fangmeier, H. Flessa, H. Kage, M. Kaupenjohann, I. Kögel-Knabner, R. Mosandl, R. Seppelt. S. 18.

Unter Beteiligung der Senatskommission

Kögel-Knabner I., Grathwohl, P., Kothe E., Teutsch G., Vereecken H. und 20 weitere Autoren (2013). Strategiepapier „Langzeitperspektiven und Infrastruktur der terrestrischen Forschung Deutschlands – ein systemischer Ansatz“. S. 30.

Publikationen:

1. Hartmut Stützel, Nicolas Brüggemann, Andreas Fangmeier, Frank Ordon, Eva Schlecht, Ralf Seppelt, Volkmar Wolters (2014). Feldversuchsinfrastrukturen – Status quo und Perspektiven. Positionspapier der DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung. Journal für Kulturpflanzen, 66 (7). S. 237–240, 2014, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JFK.2014.07.02 Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

2. Volkmar Wolters, Johannes Isselstein, Hartmut Stützel, Frank Ordon, Christina von Haaren, Eva Schlecht, Justus Wesseler, Regina Birner, Margit von Lützow, Nicolas Brüggemann1, Bernd Diekkrüger, Andreas Fangmeier, Heinz Flessa, Henning Kage, Martin Kaupenjohann, Ingrid Kögel-Knabner, Reinhard Mosandl, Ralf Seppelt (2014). Nachhaltige ressourceneffiziente Erhöhung der Flächenproduktivität: Zukunfts-optionen der deutschen Agrarökosystemforschung. Grundsatzpapier der DFG Senatskommission für Agrarökosystemforschung. Journal für Kulturpflanzen, 66 (7). S. 225–236, 2014, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JFK.2014.07.01 Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

3. Harmut Stützel, Nicolas Brüggemann, Dirk Inzé (2016). The future of field trials in Europe: establishing a network beyond boundaries Trends in Plant Science 21, 92-95. Externer Linkhttp://dx.doi.org/10.1016/j.tplants.2015.12.003

Rundgespräche und Workshops

19. - 20. November 2015
Gemeinsames Rundgespräch
“Sustainable intensification of agricultural production: The need for socio-ecological solutions at the regional level” der Arbeitsgruppe „Sustainable intensification in agriculture“der Senatskommission mit dem DKN Future Earth

10. November 2015
Rundgespräch: „Genetisch-physiologische Grundlagen der Genotyp x Umwelt x Management-Interaktion im Weizenanbau unter Berücksichtigung des Landschaftskontexts“ in Bonn

19. - 23. Oktober 2015
Workshop der Nachwuchsakademie „Bodenressourcen und Pflanzenproduktion“ in Freising-Weihenstephan

3. Juli 2014
Rundgespräch zur Metadatenauswertung „Produktivitätsentwicklung von Kulturpflanzen“, an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Ziel des Rundgesprächs war die Identifizierung von Fragestellungen und bestehenden Datensätzen, welche die Grundlage für eine gemeinsame Forschungsaktivität, beispielsweise in Form eines Bündelantrags oder (mittelfristig) eines Schwerpunkts darstellen könnte. Im Rundgespräch wurde das Themenfeld „Produktivitätsentwicklung der Kulturpflanzen Winterweizen, Mais und Raps im Hinblick auf Klimaveränderungen“ aufgrund seiner hohen gesellschaftlichen Relevanz und der Existenz von Meta-Datensätzen als geeignete Thematik identifiziert.

23. - 25. Oktober 2013
Think Tank Rundgespräch der Arbeitsgruppe „Erhöhung der Flächenproduktivität“ zur Diskussion des Entwurfs des Grundsatzpapiers „Nachhaltig ressourceneffiziente Erhöhung der Flächenproduktivität: Zukunftsoptionen der deutschen Agrarökosystemforschung“ mit Nachwuchswissenschaftlern in Göttingen.

August 2013
Verabschiedung des Entwurfs des Grundsatzpapiers „Nachhaltig ressourceneffiziente Erhöhung der Flächenproduktivität: Zukunftsoptionen der deutschen Agrarökosystemforschung“ durch die Senatskommission

19. Dezember 2012
Treffen der Arbeitsgruppe „Erhöhung der Flächenproduktivität“ in Göttingen

Entwurf eines Grundsatzpapiers „Erhöhung der Flächenproduktivität bei gleichzeitigem Schutz natürlicher Ressourcen sowie dem Erhalt von Ökosystemdienstleistungen – Zukunftsoptionen der deutschen Agrarökosystemforschung" Als Forschungsschwerpunkte und Desiderate wurden identifiziert:

  • die Vernetzung molekularbiologischer Pflanzenforschung mit Pflanzenzüchtung und Pflanzenbau
  • die Analyse von Anbausystemen als Systemelemente in der Einflusssphäre der umgebenden Landschaft.

Ausgehend von den wissenschaftlichen Grundlagen und von konkreten Fragestellungen sollen konzeptionelle Ideen und Nutzungsoptionen aufgezeigt werden sowie Möglichkeiten und Werkzeuge, die zu einer systematischen Entscheidungsweise führen (z.B. wo brauchen wir innovative Methoden um Neues zu erreichen; wie überwinden wir die Skalenbrüche im Bereich der Prozesse, Hypothesenbildung: Wie können komplexe Systeme zusammengebracht werden).

21. September 2012
Gemeinsames Rundgespräch der beiden Arbeitsgruppen „Erhöhung der Flächenproduktivität“ und „Forschungsinfrastrukturen“.

Das Rundgespräch verdeutlichte insbesondere die Notwendigkeit, den Wissensaustausch und die Etablierung einer gemeinsamen Sprachebene zwischen den Bereichen Pflanzenzüchtung/Pflanzengenetik, Pflanzenbau, Biodiversität/Ökologie und Sozioökonomie, auch über Skalengrenzen hinweg, zu verstärken.

Juli - August 2012
Durchführung einer Fragebogenaktion der Arbeitsgruppe „Forschungsinfrastrukturen“ unter den Betreibern von Feldversuchsstationen an universitären und außeruniversitären Forschungsorganisationen (HGF, WLG, vTI, JKI, Landesforschung)

Hinweis

Die Kommission wurde als Folgekommission der Senatskommission für Stoffe und Ressourcen in der Landwirtschaft (SKLW) zum 1.1.2012 eingerichtet.

Ansprechperson im Kommissionssekretariat

  • Dr. Margit v. Lützow
    Lehrstuhl für Bodenkunde
    Technische Universität München
    D-85350 Freising-Weihenstephan
    Tel: 08161 71 3679 oder 08441 797 8883
    Fax: 08161 71 4466
    Link auf Link auf E-MailE-Mailluetzow@wzw.tum.de

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftstelle

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