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Kommission für IT-Infrastruktur (KfR)

Die Kommission für IT-Infrastruktur ist ein Unterausschuss des Hauptausschusses der DFG und bewertet in dieser Funktion das Ergebnis der Begutachtung von Großgeräteanträgen mit IT-Systemen aus der Allgemeinen Forschungsförderung der DFG sowie aus den Programmen "Forschungsgroßgeräte", "Großgeräte der Länder" und "Großgeräte in Forschungsbauten" nach technischen, methodischen und grundsätzlichen Gesichtspunkten.

Bei den von der DFG finanzierten Großgeräten und bei Anträgen im Programm "Forschungsgroßgeräte" gibt sie Vorschläge für abschließende Entscheidungen im Hauptausschuss der DFG ab. Bei Anträgen im Programm "Großgeräte der Länder" erstellt sie abschließende Empfehlungen zu Gerätebeschaffungen für die Länder und Hochschulen. Im Rahmen des vom Bund und von den Ländern finanzierten Programms "Großgeräte in Forschungsbauten" gibt die Kommission Empfehlungen zu Gerätebeschaffungen an den Wissenschaftsrat. Sie befasst sich mit grundsätzlichen Fragen der IT-Ausstattung von Hochschulen und Klinika und erarbeitet Empfehlungen zu IT-Gesamtkonzepten, IT-Installationen und Konzepten zur Vernetzung.

Die Kommission besteht zurzeit aus 10 Mitgliedern, die für jeweils drei Jahre (einmalige Wiederwahl ist möglich) vom Hauptausschuss der DFG gewählt werden.

Weitere Informationen

Publikationen und weiterführende Informationen

Informationsverarbeitung an Hochschulen –
Organisation, Dienste und Systeme
Stellungnahme der Kommission für IT-Infrastruktur für 2016–2020


Die Kommission für IT-Infrastruktur der DFG (KfR) veröffentlicht regelmäßig Empfehlungen für Planung und Betrieb der IT-Infrastruktur an Hochschulen und Universitätsklinika, zuletzt im Oktober 2010 für den Zeitraum von 2011 bis 2015. Zu diesen Empfehlungen hat die Kommission nun ein Addendum veröffentlicht, das sich mit dem Einsatz von Cloud-Diensten beschäftigt. Dieses Thema wird von der KfR als so aktuell und drängend eingestuft, dass es nicht erst in den nächsten Empfehlungen für den Zeitraum von 2016 bis 2020 aufgenommen werden sollte.


Im Rahmen ihrer Studytour in die USA im März 2013 konnte die Kommission für IT-Infrastruktur (KfR) viele für ihre Arbeit wichtige Impulse aufnehmen, etwa zu Entwicklungen im Bereich IT Hard- und Software, IT Infrastrukturen und IT Governance an Hochschulen und Klinika sowie IT-spezifischen Förderinstrumenten der großen Forschungsförderer. Thematische Schwerpunkte waren Cloud-Dienste, IT Governance, Computational Science and Engineering (CSE), Hochleistungsrechnen und Big Data. Im Bericht werden hierzu die wesentlichen Resultate aufgezeigt und konkrete Empfehlungen formuliert.


In den vergangenen Jahren hat die DFG Kommission für IT Infrastruktur (KfR) Studienreisen in die USA und in asiatische Länder unternommen, um aktuelle Entwicklungen in IT Infrastrukturen renommierter Forschungslabors und Universitäten, sowie Trends der IT Industrie und Förderstrukturen ausländischer Forschungsfördereinrichtungen aufzugreifen und in die Empfehlungspraxis der KfR aufzunehmen. In dieser Tradition wählte die KfR zum zweiten Mal seit 2005 die USA als Reiseziel. Zwischen dem 20. März und 2. April 2011 besuchte die KfR-Delegation ein breites Spektrum an Besuchszielen mit thematischen Schwerpunkten im Bereich IT an Hochschulen, an Universitätskliniken, in der medizinischen Forschung, (Hochleistungs-)Rechenzentren, Grids, IT-bezogene Forschungs- und Infrastrukturförderung und IT Industrie.


Informationsverarbeitung an Hochschulen – Organisation, Dienste und Systeme Empfehlungen der Kommission für IT-Infrastruktur für 2011–2015


Die Informationstechnologie gehört in Israel zu den am stärksten wachsenden Forschungsdisziplinen und Industrien der letzten Jahrzehnte. Hocheffiziente Hard- und Softwareunternehmen investieren substantiell im Bereich F&E. Vor diesem Hintergrund führte die Kommission für IT-Infrastruktur (KfR) der DFG im März 2009 eine Informationsreise zu ausgewählten Standorten in Israel durch. Thematische Schwerpunkte waren Informationstechnologie (IT) an Universitäten, High-Performance Computing (HPC), Medizininformatik, industrielle Aktivitäten im IT-Bereich sowie allgemeine Trends in Forschung und Lehre im Hochschulbereich.


Vor fast zehn Jahren wurde aus den Begutachtungen der Kommission für Rechenanlagen der DFG, der heutigen Kommission für IT-Infrastruktur, immer klarer, dass die überkommene Gliederung der Informationstechnologie in örtlich abgeschottete Rechenzentren nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach. Die DFG lobte daraufhin einen Wettbewerb um Zukunftskonzepte aus. Hieraus entstanden die Ausschreibungen zum Integrierten Informationsmanagement, mit letztlich vier geförderten Projekten. Nach mehreren Jahren Laufzeit – einer Periode, in der an nahezu allen Hochschulen Integriertes Informationsmanagement als Schlüsselthema erkannt worden ist – treten nun vermehrt Fragen auf, wie geeignete Lösungskonzepte aussehen könnten. In einem "Best Practice Workshop" wurde deshalb aus den Erfahrungen dieser Projekte berichtet. In weiteren Vorträgen wurden Erfahrungen wiedergegeben, wie die Integration der Universitätsmedizin gelingt und welche Bedeutung den neuen Grid-Ressourcenzentren im Integrierten Informationsmanagement zukommt. Mit dem Workshop hat die IT-Kommission der Deutsche Forschungsgemeinschaft einerseits Bestandsaufnahme gemacht, andererseits aber auch ein Forum für die Verbreitung von Ergebnissen und Erfahrungen in der deutschen Hochschullandschaft im Sinne von "Best Practices" geboten.


Im Spätherbst 2007 führte die Kommission für IT-Infrastruktur der DFG eine Study Tour zu ausgewählten Standorten im süd- und südostasiatischen Raum durch. Thematische Schwerpunkte waren IT an Universitäten, High-Performance Computing, Medizininformatik, industrielle Aktivitäten im IT-Bereich, Outsourcing und Offshoring von IT sowie allgemeine Trends in Forschung und Lehre im Hochschulbereich


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