Zur Geschichte der DFG-Geschäftsstelle in Bonn-Bad Godesberg
© DFG Download (jpg) | Vergrößern
Die erste Heimstatt der DFG-Geschäftsstelle nach dem Zweiten Weltkrieg: Villa am Rhein; Bad Godesberg 1949
© DFG
Sitz der 1920 in Berlin gegründeten Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft war bis 1935 das Berliner Schloss. Von da an lagen die Büros am Berliner Matthäikirchplatz und 1939 zog die Notgemeinschaft ins Haus der Wissenschaft in der Grundwaldstraße in Steglitz. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahm die 1949 in Bonn neu gegründete Notgemeinschaft/Deutsche Forschungsgemeinschaft ihre Geschäftsstelle in Bad Godesberg: zunächst in einer Villa am Rhein, dann in der Kennedyallee 40 (damals Frankengraben), die seitdem zur vertrauten Adresse selbstverwalteter Forschungsförderung in Deutschland wurde.
© DFG Download (jpg) | Vergrößern
Die neu erbaute DFG-Geschäftsstelle im Jahre 1954, Bonn-Bad Godesberg
© DFG
1954 entstand der zentrale Verwaltungsbau der DFG-Geschäftsstelle nach Plänen des Münchener Architekten Professor Sep Ruf. Rasch sich ausweitende Aufgaben und dementsprechend wachsende Mitarbeiterzahlen verlangten nach neuen Räumlichkeiten. Im Laufe der Jahre entstanden Ausbauten rund um den ursprünglichen Zentralbau.
© DFG Download (jpg) | Vergrößern
Innenhof des Erweiterungsbaus mit dem Hologramm "Augenfeuer" und der Skulptur "Phaeton"
© DFG
Im Jahre 1976 konnte die DFG-Geschäftsstelle Büroräume im angrenzenden "Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg" anmieten; hinzu kamen weitere Dependancen, über das Bonner Stadtgebiet verteilt. In den neunziger Jahren begann dann die behutsame und schrittweise Renovierung des DFG-Bauensembles. Im Herbst 2000 konnte die Geschäftsstelle einen von der Bonner Architektengemeinschaft Pilhatsch & Partner und Sepp Rössle entworfenen Erweiterungs-Neubau beziehen. Auf der Westfassade im Innenhof erstreckt sich ein fünf mal dreizehn Meter großes Hologramm mit dem Titel "Augenfeuer" - das größte Hologramm Europas.