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Research in Germany-Auftritt auf der 47. Jahrestagung der Society for Neuroscience

Leibniz Lecture mit Dr. Frank Badke und Neuroscience in Germany XXIV Social

Es gibt nur wenige Städte in den USA, die eine wissenschaftliche Tagung mit rund 30.000 Teilnehmern beherbergen können. Dazu zählt Washington, D.C., die Hauptstadt Amerikas, die in diesem Jahr vom 11.-15. November Austragungsort für die 47. Jahrestagung der Society for Neuroscience.

"Neuroscience in Germany"-Vertreter auf der 47. Jahrestagung der Society for Neuroscience in Washington, DC
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"Neuroscience in Germany"-Vertreter auf der 47. Jahrestagung der Society for Neuroscience in Washington, DC

Vorträge, Symposien und Workshops bestimmten auch in Washington die Tagung, aber der prägende Charakter der SfN erschließt sich am besten durch die Postersessions, in denen vor allem Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler mit großem Enthusiasmus ihre Forschung vorstellten. Über 13.000 Poster gab es bei der Konferenz in diesem Jahr zu sehen.

Auch bei den Ausstellern ging es wie immer sehr rege zu: Prominent aufgestellt und gut sichtbar war dieses Jahr der Neuroscience in Germany - Stand. An dem gemeinschaftlichen Informationsstand beteiligten sich die deutschen neurowissenschaftlichen Exzellenzcluster, die deutschen neurowissenschaftlichen Graduiertenkollegs und Graduiertenschulen, das Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience, das Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften, das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, das deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus New York, die Max-Planck-Gesellschaft sowie auch die „Research in Germany“-Initiative mit Vertretern der American Friends der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Besucher am Stand

Besucher am "Neuroscience in Germany"-Stand

Der Gemeinschaftsstand besteht in dieser Form seit 2014, und erweist sich für alle Beteiligten als äußerst erfolgreich. So ist der Stand in den letzten Jahren stetig angewachsen. Zu Beginn bestand die deutsche Präsenz aus einer German Row mit dem Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience und den German Graduate Schools in Neuroscience und wurde dann durch die Beteiligung der „Research in Germany“-Initiative und der NeuroClusters auf einen vierflächigen Gemeinschaftsstand erweitert. In den letzten beiden Jahren schlossen sich das Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften (2016) und schließlich das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und die Max-Planck-Gesellschaft (2017) dem Gemeinschaftsstand an.

So stellt der „Neuroscience in Germany“-Stand die zentrale Anlaufstelle für alle an Deutschland Interessierten dar, unabhängig davon, ob das Interesse offenen Stellen, Graduiertenprogrammen oder z.B. Fördermöglichkeiten für Forschungsaufenthalte gilt. Insgesamt führten die Vertreterinnen von DFG, DAAD, AvH sowie den Partnerinnen in vier Tagen rund 600 Beratungsgespräche – ein Beleg dafür, dass das Interesse an Deutschland unverändert groß ist: “Everyone from my lab has been to Germany and for the last five years it seems like Germany is the place to be, so now I am interested in going as well.”- so eine aktuell in den USA forschende Besucherin am Stand.

Die Bandbreite der Besucherinnen und Besucher des Standes reichte von Undergraduates bis zum amerikanischen Psychiater, Physiologen, Neurowissenschaftler, Verhaltensbiologen und Biochemiker Eric Kandel, der 2000 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet wurde.


Nobelpreisträger Eric Kandel an der

Nobelpreisträger Eric Kandel an der "Research in Germany"-Theke

Die Materialien über Fördermöglichkeiten der verschiedenen Organisationen und die Standorte der neurowissenschaftlichen Institute in Deutschland wurden rege nachgefragt - “I am going to Berlin in a few month for a research stay and I am so excited,” erzählte eine Teilnehmerin. Besonders positiv fiel auf, dass die mehrjährige Präsenz auf der SfN richtige Erfolgsgeschichten für die Initiative „Research in Germany“ hervorbringt: “I came to the Research in Germany booth six years ago and was at ASET then and decided to move to Germany and you are the reason why.”

Neuroscience in Germany XXIII Social

Prof. Dr. Frank Bradke von der Universität Bonn bei der Leibniz Lecture

Prof. Dr. Frank Bradke von der Universität Bonn bei der Leibniz Lecture

Am Montagabend stellte Prof. Dr. Frank Bradke von der Universität Bonn dem Publikum im Rahmen der fünften Leibniz Lecture bei der SfN das Thema „Link auf PDF-DateiMechanisms of Axon Growth and Regeneration” vor. Gegenstand seines Vortrags war, wie axonales Wachstum in verletzten und unverletzten Neuronen reguliert wird. Im Publikum waren unter den ca. 100 Teilnehmern auch Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Magdalena Götz, Prof. Benedikt Grothe, Prof. Eckehard Friauf, Prof. Rüdiger Klein, Prof. Albrecht Stroh und Prof. Marc Spehr und im anschießenden Q&A wurden viele fachspezifische Fragen gestellt.

Auf die Leibniz Lecture folgte der traditionelle German Social, in diesem Jahr gemeinsam von der „Research in Germany“-Initiative und dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung ausgerichtet. Ca. 200 Gäste versammelten bei ausgelassener Stimmung im Festsaal des Washington Plaza Hotels zu einem regen Austausch von Ideen und Kontakten im Zeichen von Forschungskooperation und Mobilität.

Sowohl Teilnehmernnen und Teilnehmer der Konferenz als auch andere Ausstellernnen und Aussteller äußerten sich wiederholt positiv über eine derart gestaltete Präsentation Deutschlands im Rahmen der Tagung.

DFG-Büro Nordamerika

Die DFG betreibt in Washington D.C. und New York City Büros. Beide dienen der Vernetzung der Wissenschaftssysteme in Deutschland und Nordamerika sowie der Betreuung DFG-geförderter Nachwuchswissenschaftler vor Ort.

Internationales Forschungsmarketing

Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes „Internationales Forschungsmarketing“ wirbt die DFG gemeinsam mit den Verbundpartnern AvH, DAAD und FhG unter der Marke „Research in Germany – Land of ideas“ für den Forschungsstandort Deutschland.

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