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DFG-Präsident Peter Strohschneider und Natural Sciences and Engineering Research Council (NSERC) Präsident Mario Pinto bekräftigen Zusammenarbeit im Bereich der gemeinsamen Nachwuchsförderung

Gemeinsame Förderaktivitäten standen im Vordergrund des bilateralen Austausches von DFG-Präsident Peter Strohschneider mit NSERC-Präsident Mario Pinto.

Bei der Förderung Internationaler Graduiertenkollegs ist Kanada bereits seit Jahren das wichtigste Partnerland der DFG und NSERC ist die Organisation, die die meisten Graduiertenkollegs von kanadischer Seite im Rahmen ihres CREATE-Programms kofinanziert. Seit der Unterzeichnung des ursprünglichen Kooperationsabkommens Februar 2011 im Bereich der Nachwuchsförderung ist die Zahl der Internationalen Graduiertenkollegs mit Kanada auf 11 gestiegen – das ist mehr als ein Viertel aller Internationalen Graduiertenkollegs. Fünf von ihnen werden durch NSERC kofinanziert.

In Ottawa vereinbarten die Präsidenten der beiden Organisationen Änderungen bei der gemeinsamen Förderung der IGK/CREATE-Projekte. Auf Bitten kanadischer IGK-Partner werden erfolgreiche Anträge im CREATE-Programm von NSERC künftig für neun statt wie bisher für sechs Jahre gefördert. Die Förderdauer der CREATE-Projekte entspricht damit der von Internationalen Graduiertenkollegs, die nach 4,5 Jahren eine Verlängerung auf neun Förderjahre beantragen können. Die Laufzeitverlängerung für kanadische Projekte erfolgt kostenneutral, d.h. die gesamte Fördersumme erhöht sich nicht. Allerdings erleichtert die neue Förderdauer die Zwischenevaluation beider Projektpartner jeweils nach der Hälfte der Laufzeit. Zusätzlich können die kanadischen Sprecherinnen und Sprecher durch eine Flexibilisierung der Verwendungsrichtlinien nun auch einen Teil der Mittel dafür einsetzen, um sich mit ihren Partnern in Deutschland zu treffen.

NSERC-Präsident Dr. B. Mario Pinto und DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider
NSERC-Präsident Dr. B. Mario Pinto und DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider
© Cynthia Münster, Münster Photography
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Im Rahmen des Besuches von Professor Strohschneider zeigte sich einmal mehr, dass die deutsch-kanadischen Wissenschaftsbeziehungen auf eine außergewöhnlich solide, von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen geprägte Grundlage aufbauen können. An einem luncheon, zu dem der scheidende deutsche Botschafter in Kanada, Werner Wnendt, aus Anlass des Besuches des DFG-Präsidenten im Vorfeld des GRC-Jahrestreffens geladen hatte, nahmen hochrangige Gästen aus der kanadischen Wissenschaftslandschaft teil. Hier war es nicht zuletzt das aktuelle Thema der Freiheit von Wissenschaft und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, das das Tischgespräch bestimmte und Deutschland und Kanada mehr denn je miteinander zu verbinden scheint. Beide Präsidenten betonten die Enge der Partnerschaft, die in Zukunft durch weitere gemeinsame Förderaktivitäten intensiviert werden soll.

Das Treffen fand Anlässlich des 6. Jahrestreffens des Global Research Council (GRC) statt, das in diesem Jahr vom kanadischen Natural Sciences and Engineering Research Council (NSERC) und des peruanischen Consejo Nacional de Ciencia, Tecnología e Innovación Tecnológica (CONCYTEC) ausgerichtet wurde. Die DFG zählt zu den Organisationen, die sich im GRC seit seiner Gründung im Rahmen des Global Summit on Merit Review in Washington, DC 2012 engagieren, weil er aus ihrer Sicht eine geeignete Plattform darstellt, um für die Prinzipien einer freien erkenntnisgeleiteten Forschung und ihrer Förderung zu werben – weltweit, auf allen Kontinenten und in allen Systemen, so verschieden sie gesellschaftlich, politisch und im Zuschnitt ihrer Wissenschaftssysteme auch sein mögen. Sie war auch an der Vorbereitung des diesjährigen Jahrestreffens der Spitzen von ca. 50 Forschungs- und Forschungsförderorganisationen eng beteiligt.

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