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DFG-UNU-Konferenz in New York

Zweitägige Konferenz von DFG und UNU in New York brachte Wissenschaft, Politik und zivilgesellschaftliche Organisationen zur Frage „Wie kann Wissenschaft zur globalen Nachhaltigkeit beitragen?“ zusammen / „Grundlage aller Weisheit sind die Fakten“

Fragen der globalen Nachhaltigkeit und der mögliche Beitrag der Wissenschaft zu ihrer Lösung standen im Zentrum einer internationalen Konferenz, die jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zusammen mit der United Nations University (UNU) und mit Unterstützung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen (UN) in New York ausgerichtet wurde. Das Treffen am Sitz der UN brachte am Donnerstag/ Freitag, 23./24. April 2015, mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen, Entscheidungsträger aus UN-Gremien und Vertreter aus politiknahen und zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammen. In vier Panels ging es vor allem um die Frage, wie wissenschaftliche Forschung zur Entwicklung von Indikatoren und Messinstrumenten für globale nachhaltige Entwicklungsziele beitragen kann.

Jakob Rhyner, Guilherme de Aguiar Patriota, Robert C. Orr, Amina Mohammed, Jörg Hacker, Dorothee Dzwonnek und Peter Strohschneider

Jakob Rhyner, Guilherme de Aguiar Patriota, Robert C. Orr, Amina Mohammed, Jörg Hacker, Dorothee Dzwonnek und Peter Strohschneider

Der Präsident der DFG, Professor Dr. Peter Strohschneider, erinnerte in seiner Einführung in die Konferenz an den 1987 veröffentlichten Bericht der Brundtland-Kommission und damit an die Dauer der Nachhaltigkeitsdebatte, die bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit eingebüßt habe. Die unbedingt nötigen Fortschritte ließen sich allerdings allein dann erzielen, wenn die Wissenschaften in ihren unterschiedlichen Dimensionen von der erkenntnisgeleiteten Grundlagenforschung bis zur angewandten Forschung auch in den politischen Entscheidungsprozessen zur Geltung gebracht werden könnten. Dazu biete die Konferenz eine hervorragende Plattform.

Einschlägige Expertisen und vielfältige Perspektiven zusammenzubringen, sei ein zentrales Merkmal der Konferenz gewesen, unterstrich zum Abschluss die Generalsekretärin der DFG, Dorothee Dzwonnek: „Unser Anliegen war, genau dies zu leisten, nämlich wissenschaftliche Forschung in den Prozess einzubringen, um ein offenes Forum für eine Diskussion von Forscherinnen und Forschern, Anwendern und politischen Entscheidungsträgern zu schaffen. Sie alle haben in diesen zwei Tagen eine Vielzahl von Ansätzen und Konzepten diskutiert, und dies sehr engagiert, aber immer mit einem klaren Sinn für die Praktikabilität und mögliche Umsetzung.“

Workshop: Forschungsbedarf zu den „Sustainable Development Goals“

Bei dem DFG-geförderten Foresight-Workshop in der Villa Vigoni vom 18. bis 21. April 2016 diskutierten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die Wissenschaft zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beitragen kann.