Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

DFG sponsort ein multilaterales Treffen in Princeton, NJ mit sechs Projekten im Bereich Exascale Computing

Projekttreffen der sechs Exascale Projekte

Projekttreffen der sechs Exascale Projekte

Vom 11.-12. Juni fand auf dem Campus der Princeton University ein Workshop mit multinationalen Projekten zum Thema Exascale Computing statt. Die großen Forschungsförderorganisationen der G8-Staaten – die G8 HORCs – haben im Februar 2010 unter Federführung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine erste multilaterale Ausschreibung veröffentlicht, die sich im Bereich des sogenannten „Exascale Computing“ mit den schnellsten Großcomputern der kommenden Generation befasst. Zu den Partnerorganisationen gehören ANR (Frankreich), EPSRC (UK), JSPS (Japan), NSERC (Kanada), NSF (USA), und RFBR (Russland). An dem Treffen in New Jersey waren interdisziplinäre Projekte im Bereich Computational Science beteiligt, deren Kooperationspartner aus mindestens drei dieser beteiligten Länder stammen.

Die Hälfte der Projekte hatte den disziplinären Schwerpunkt Klimamodellierung, während die anderen drei Projekte sich jeweils auf die Bereiche seismische Bildgebung, biomolekulare Systeme und Kernfusion konzentrierten. Laut Thomas Schulthess, Leiter des Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) und Vorsitzender der Gutachtergruppe, führte "das multinationale Umfeld zu einer gänzlich anderen Forschung von höherer Qualität. Zugang zu Hochleistungsrechnern in verschiedenen Ländern ermöglichte es den Projekten, ihren Code in verschiedenen IT-Umgebungen einzusetzen und unterschiedliche internationale Simulationen zu vergleichen, um schließlich daraus auch die Best Practices der verschiedenen Rechenzentren einsetzen zu können. Für die beteiligten Nachwuchswissenschaftler war dies ein einzigartiger Zugang zur Forschung in einer wahrhaft internationalen Umgebung!" Mit Rückblick auf die erste Sitzung in 2010 fügte Schulthess hinzu: „Unsere heutigen Ergebnisse gehen weit über unsere damaligen Erwartung hinaus.“