NIH International Opportunities Expo, 17. September 2010
Alexander von Humboldt-Stiftung, DAAD, DFG und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) organisierten einen gemeinsamen Research in Germany-Auftritt bei der International Opportunities Expo am Sitz der National Institutes of Health (NIH) in Bethesda, nur wenige Kilometer von Washington entfernt. Die Expo, die in diesem Jahr am 17. September stattfand, zielte darauf ab, den Wissenschaftlern die Gelegenheit zu geben, sich über unterschiedliche Forschungs-, Karriere- und Fördermöglichkeiten im Ausland zu informieren. Die Messe und die Vorträge der Aussteller, die die Expo ausmachten, boten ausländischen und US-Wissenschaftlern die Gelegenheit, mit Wissenschafts- und Technologierepräsentanten von Botschaften, Förderorganisationen und anderen Institutionen mit weltweiter Präsenz Kontakte zu knüpfen. Der Vormittag begann mit Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen, am Nachmittag gab eine Jobmesse 23 Ausstellern Gelegenheit, die Wissenschaftler über internationale Karrieremöglichkeiten zu informieren. Während der Jobmesse stellten eine Reihe Aussteller ihre Programme in kurzen informativen Vorträgen vor, an die sich jeweils eine Frage- und Antwortrunde anschloss.
Etwa 50 der 350 Teilnehmer der Expo besuchten den RiG-Stand. Das meiste Interesse erregten das Humboldt Forschungsstipendium und das Emmy Noether Programm der DFG. Einige Deutsche wollten sich über Rückkehrmöglichkeiten informieren, andere Interessenten über Programme, die sie ihren Postdocs empfehlen können. Viele Besucher waren von der deutschen Forschungslandschaft begeistert und sahen Deutschland als Eingangstor zu Europa.
Die am Research in Germany-Stand vertretenen Organisationen arbeiteten auch bei der Präsentation ihrer Programme zusammen. Zwei aufeinander folgende Vorträge stellten die Förderorganisationen und das im Februar 2010 eröffnete Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus vor. Während die Programme von AvH und DFG, wie Humboldts Forschungsstipendium oder die Eigene Stelle der DFG, sich an Wissenschaftler aus allen Disziplinen wenden, bietet der DAAD das DAAD/Roche Diagnostics Postdoktoranden-Programm an, das speziell auf Wissenschaftler aus der Medizin/Biotechnologie abzielt. Die zweite Präsentation konzentrierte sich auf das DWIH und die Möglichkeiten, die es bietet. Die Vertreterin des DWIH stellte die Mission des Hauses vor, die angebotenen Veranstaltungen, die Art der Unterstützung für Postdocs und führte aus, wie die Teilnehmer sich aktiv an der Arbeit des DWIH beteiligen können.
Zum Abschluss konnten sich Teilnehmer, Präsentatoren und Aussteller im Fogarty International Center zu einem Empfang zusammenfinden. Hier gab es die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und mögliche zukünftige Kollaborationen zu diskutieren. So wird z. B. eine Vertreterin von Research in Germany bald am deutschen Stipendiatenstammtisch am NIH teilnehmen, um intensiver den direkten Kontakt mit den Stipendiaten zu pflegen.