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AAAS Science and Technology Policy Fellowship Lunch Präsentation

Am 26. Januar 2010 versammelte sich eine kleine Gruppe von VertreterInnen verschiedener Botschaften und internationaler Forschungsförderorganisationen zu einem Arbeitslunch im Washingtoner Büro der DFG. Grund war ein Vortrag von Vicky Rahamatali, Senior Manager for Outreach and Communications, Science and Technology Policy Fellowship and Science and Policy Programs bei AAAS, über die AAAS Science and Technology Policy Fellowships. Frau Rahamatali wurde vom Leiter des Referats für Wissenschaft und Technologie an der deutschen Botschaft, Herrn Christian Jörgens, Mitveranstalter der Präsentation, begrüßt.

AAAS Luncheon S&T Policy Fellowships
Von links nach rechts: Sigrid Claßen (DFG), Ruth Lee (RCUK), Astrid Koch (Delegation der Europäischen Kommission), Vicky Rahamatali (AAAS), Christian Jörgens (Deutsche Botschaft),
Bill Miller (AAAS Fellow bei NSF), Robert Jeansoulin (Französische Botschaft), Annick Weiner (Französische Botschaft)

 

Frau Rahamatali stellte die American Association for the Advancement of Science (AAAS) als Organisation kurz vor und gab dann einen Überblick über Geschichte und Zweck der AAAS Science and Technology Policy Fellowships. Ziel des Programms ist es, den Graben zwischen Wissenschaft und Politik zu überwinden indem man 'politikgewitzte Wissenschaftler' kreiert. Dies möchte man dadurch erreichen, dass man WissenschaftlerInnen dort platziert, wo Wissenschaftspolitik gemacht wird. So wird ein optimales Umfeld geschaffen, das es PolitikerInnen ermöglicht, bessere Wissenschaftspolitik zu machen und das es WissenschaftlerInnen erlaubt, direkten Einfluss auf die Politik zu nehmen. BewerberInnen müssen einen Doktortitel und die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen. Sie wählen einen der vier angebotenen Bereiche, in denen man sein Stipendium absolvieren kann: Kongress; Diplomatie, Sicherheit und Entwicklung; Gesundheit, Bildung und Personalwesen und Energie, Umwelt, Landwirtschaft und Bodenschätze und werden dann nach einem strengen Bewerbungs- und Auswahlverfahren dem Ministerium oder der Behörde zugeteilt, die ihren Qualifikationen und Interessen am besten entspricht. Nach dem Ende des einjährigen Stipendiums bleiben etwa 50 – 60 % der StipendiatInnen im Öffentlichen Dienst, 20 – 25 % kehren in den Bereich zurück, aus dem sie gekommen sind und weitere 20 – 25 % machen etwas völlig anderes. Seit den Anfängen 1973 mit sechs StipendiatInnen ist das Programm stetig gewachsen und verlieh 2008/2009 163 Stipendien.

Während des nachfolgenden aus belegten Broten bestehenden Mittagessens entspann sich eine rege Diskussion. Das AAAS Stipendium wurde mit anderen nationalen und internationalen Stipendien verglichen, man kam aber zu dem Schluss, dass es – zumindest nach Wissen der Anwesenden – nichts Vergleichbares gibt.

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© 2010-12 DFG Aktualisierungsdatum: 29.12.2010Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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