“The 12th Joint Seminar University of Münster – Nagoya University” im Noyori Materials Science Laboratory in Nagoya
Gemeinsame Seminare bieten Mitgliedern von internationalen Graduiertenkollegs die Gelegenheit, Erfahrung außerhalb ihrer eigenen Universität zu sammeln und die Forschungsanstrengungen der Partneruniversitäten effektiv zu verbinden.
Bereits zum zwölften Mal trafen sich circa 30 Doktoranden, Betreuer und die beiden Sprecher des deutsch-japanischen Internationalen Graduiertenkollegs „Komplexe chemische Systeme: Design, Entwicklung und Anwendung“ (Complex Functional Systems in Chemistry - Design Development and Applications) zu einem gemeinsamen Seminar. Die Veranstaltung fand vom 3.-4. Oktober im Noyori Materials Science Laboratory an der Nagoya University statt. Professor Ryoji Noyori (Chemie-Nobelpreis 2001) war selbst bei der Veranstaltung dabei. Aus Deutschland waren 16 Mitglieder des IRTG angereist. Dr. Alexander Olbrich, Generalkonsul im Deutschen Generalkonsulat Osaka-Kobe und Chemiker, war als Ehrengast ebenfalls eingeladen worden. Dr. Iris Wieczorek, Direktorin des DFG-Büro Japan, nahm am 4. Oktober am Seminar teil und konnte sich auch dieses Mal von der dynamischen Kooperation in der Chemie zwischen den beiden Universitäten überzeugen.
Auf der dreitägigen Veranstaltung präsentierten die Mitglieder des IRTG, einschließlich der beiden mit dem Eugen und Ilse Seibold-Preis 2011 ausgezeichneten Sprecher der IRTG, Professor Kazuyuki Tatsumi und Professor Gerhard Erker, ihre exzellenten Forschungsarbeiten in der Chemie.
Bei den gesellschaftlichen Teilen des Joint Seminars – Mittagessen, Empfang sowie gemeinsame Einstudierung und Aufführung eines traditionellen Kabuki Stückes – konnten die geknüpften Kontakte vertieft werden.