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„8th STS forum” und „2nd Funding Agency Presidents’ Meeting” in Kyoto

8th Science and Technology in Society (STS) forum

DFG-Präsident Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner während seines Vortrags zu „Energy  and Environment“ beim „8th STSforum“
DFG-Präsident Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner während seines Vortrags zu „Energy and Environment“ beim „8th STSforum“
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Das diesjährige STSforum vom 2. - 4. Oktober in Kyoto stand im Zeichen der Auswirkungen der Dreifachkatastrophe im Nordosten Japans. DFG-Präsident Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner hielt während der Plenary Session zu „Energy and Environment“ einen Vortrag. Er sprach über seine Erfahrungen in der „Ethikkomission“, die mit ihrem Bericht wesentlich zur Entscheidung der deutschen Regierung für den Atomausstieg nach der Havarie des Atomkraftwerkes Fukushima I beigetragen hatte. Auch in Japan wurde die  Entscheidung Deutschlands wahrgenommen.

In der anschließenden Plenary Session zu „Nuclear Safety und Future Development“ waren auf dem Podium ausschließlich Länder vertreten, die an der Nutzung der Atomkraft festhalten. In dieser Sitzung wurden die zukünftige Entwicklung der Atomenergie und Sicherheitsaspekte angesprochen. In einer weiteren Sitzung wurden „Challenges and Solutions for Renewable Energies“ diskutiert. Neben den Themen aus dem Energiebereich standen dieses Jahr Herausforderungen im Bereich Gesundheit, Ernährung und Bevölkerung und die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien auf dem Programm.

2nd Funding Agency Presidents’ Meeting

Das jährliche „Funding Agency Presidents Meeting“ ist eine notwendige und sinnvolle Initiative von DFG und JST im Rahmen des STSforum. Es bietet eine hervorragende Möglichkeit, bedeutende Fragen der Forschungsförderung auf internationaler Ebene zu diskutieren.

Das bisher zweite Treffen fand am 3. Oktober 2011 statt. Den Vorsitz übernahmen DFG-Präsident Professor Kleiner und Professor Mamine (Executive Director, JST). Vertreter von 19 Förderorganisationen aus Ägypten, Brasilien, Deutschland, Finnland, Israel, Japan, Kanada, Korea, Philippinen, Polen, Schweden, Singapur, Spanien, Türkei, UK und USA nahmen an dem Meeting teil.

Grundlegende Aspekte der Forschungsförderung sowie die Etablierung von Förderinstrumenten, die Forscher im Falle einer Katastrophe unterstützen, wurden diskutiert. JST, DFG, NSF und andere Organisationen berichteten von gemeinsamen Anstrengungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Japan nach dem 11. März.

Im zweiten Teil des Treffens wurden außerdem Herausforderungen und Chancen der Förderung von „high-risk“ Projekten mit hohem innovativem Potential diskutiert. DFG und NSF stellten hier Beispiele aus ihrer Förderpraxis vor.

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DFG-Präsident Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner spricht vor den Repräsentanten der Förderorganisationen

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